Die Bruttogeschossfläche ist ein unverzichtbares Werkzeug im Bauwesen, das eine Vielzahl von Anwendungen in der Planung, Bewertung und Genehmigung von Bauprojekten findet. Sie liefert wertvolle Informationen zur Größe und Nutzung eines Gebäudes und bildet die Grundlage für viele Entscheidungen im Bauprozess. Durch ihre Berücksichtigung in den rechtlichen und normativen Rahmenbedingungen trägt die Bruttogeschossfläche dazu bei, eine geordnete und nachhaltige Bebauung zu gewährleisten.
Die Bruttogeschossfläche (BGF) ist ein zentraler Begriff im Bauwesen, der die Gesamtheit der Grundflächen aller Vollgeschosse eines Gebäudes beschreibt. Sie umfasst dabei nicht nur die Flächen innerhalb der Außenwände, sondern schließt auch die Flächen der Außenwände selbst ein. Diese Definition macht die Bruttogeschossfläche zu einer entscheidenden Kenngröße in der Planung und Bewertung von Bauvorhaben, da sie wichtige Hinweise zur Größe und Nutzungspotenzial eines Gebäudes liefert.
Die Bruttogeschossfläche ABGF ist die
Fläche des Rohbaus in Höhe der Geschosse. Sie ist sehr einfach zu
ermitteln - enthält aber auch alle definitiv nicht nutzbaren Bereiche
wie die Innen- und Außenwandquerschnitte, Erschließungsflächen usw. ABGF
ist die größte unter den hier zur Diskussion stehenden Flächen. Sie
wird gern in der Schweiz verwendet (z.B. durch MINERGIE®). Dadurch sehen
die Schweizer Werte immer so gut aus! Quelle: © Passivhaus Institut