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Autoren
OldBo
01.09.2013
Im Gegensatz zu einem Schöpfwerk benötigt ein Siel keine Pumpen, da die Tore je nach dem Wasserstand (Gezeiten - Ebbe und Flut) auf der Seeseite geöffnet oder geschlossen werden.
Everschop-Siel am Tetenbüllspieker im Jordtflether Koog
 Everschop-Siel am Tetenbüllspieker im Jordtflether Koog
Quelle: Bosy
Tetenbüllspieker (Vorfluter) mit Sielzug und altem Siel im Jordtflether Koog
 Tetenbüllspieker (Vorfluter) mit Sielzug und altem Siel im Jordtflether Koog
Quelle: Bosy
Im Gegensatz zu einem Schöpfwerk benötigt ein Siel keine Pumpen, da die Tore je nach dem Wasserstand (Gezeiten - Ebbe und Flut) auf der Seeseite geöffnet oder geschlossen werden.

Ein Siel (Schleuse) ist ein Bauwerk im Seedeich an der Nordseeküste, das Köge (Polder, Groden) entwässert. Der Seedeich schützt das aus der See gewonnene, sehr flache Land vor Überflutung, da es niedriger als der normale Wasserspiegel der See liegt, aus dem das Land gewonnen wurde.
Das bei dem zunehmenden Deichbau gewonnene Land (Köge, Polder, Groden) muss ständig entwässert werden. Das Wasser wird in den sog. Langstreifenfluren aufgenommen. Hier sind die Fennen (Wiesen, Weiden) gegrüppelt (Langstreifenflure - langgezogene flache Hügel) und durch Entwässerungsfurchen (Grüppen) versehen, damit sie schneller trocknen. Das Wasser sammelt sich in den Furchen, fließt in Gräben und wird durch Sielzüge in die Vorfluter vor den Sielen abgeleitet.

Ein Sielbauwerk besteht aus

• dem von außen sichtbaren Sielgebäude
• dem Antriebsraum und der Hubschützkammer (im Inneren des Sielgebäudes)
• der Sielkammer mit dessen Ein- und Auslaufbauwerken (Verbindungstunnel unter dem Deich zwischen Vorfluter und Nordsee)

Ein Siel benötigt keine Pumpen, da die Tore je nach Wasserstand geöffnet oder geschlossen werden und das aufgestaute Wasser aus dem Vorfluter frei abfließen kann. Mit der einsetzenden Flut schließen sich die auf der Seeseite angeordneten Tore automatisch durch den Druck des auflaufenden Wassers und öffnen sich bei eintretender Ebbe wieder, wenn der Wasserstand des Vorfluters (Spieker, Speicher) höher ist. Die Tore werden als Anschlagtore oder Stemmtore ausgeführt. Neben einem oder mehreren Hubschützen aus Metall oder Hartholz, die über die Schützkammer mit dem Schützraum verbunden sind und bedient werden müssen, dienen der Deichsicherheit.

Es werden auch Schöpfwerke eingesetzt, die das Wasser direkt aus den Sielzügen in die See pumpen. Hierzu werden Polderpumpen eingesetzt, die für den Einsatz bei niedrigsten Wasserständen (Off-Shore, Bergbau, Entwässerung und als Ersatz für Wellenpumpen) geeignet sind. Sie haben einen hohen Wirkungsgrad, sind  unempfindlich, kompakt und haben eine  permanente Kühlung.
Sielzug
Ein Siel in einem ehemaligen Seedeich - Katingsiel
 Ein Siel in einem ehemaligen Seedeich - Katingsiel
Quelle: Bosy
Sielzüge im Katinger Watt
 Sielzüge im Katinger Watt
Quelle: Bosy

Sielzüge sind breite Entwässerungsgräben, die zum Entwässerungssystem der Köge (Polder, Groden) gehören. Das durch den Deichbau gewonnene Land muss ständig entwässert werden, weil es niedriger als der normale Wasserspiegel der See liegt.

Bevor das Wasser in die Sielzüge gelangt, wird es in den sog. Langstreifenfluren aufgenommen. Hier sind die Fennen (Wiesen, Weiden) gegrüppelt (Langstreifenflure - langgezogene flache Hügel) und durch Entwässerungsfurchen (Grüppen) versehen, damit sie schneller trocknen. Das Wasser sammelt sich in den Furchen, fließt in Gräben (Graften) und wird durch Sielzüge über Siele (Schleusen) oder Schöpfwerke (Polderpumpe) in die Nordsee abgeleitet.

Die breiten Sielzüge wurden in den letzten Jahrhunderten auch als "Bootsfahrtkanäle" zum Transport von Gütern genutzt. So hatte z. B. Katingsiel, am Ende des Süderbootfahrt-Kanals (von Garding nach Katingsiel) gelegen, auch einmal einen Seehafen, weil das Siel vor dem Bau des Eidersperrwerks in einem Seedeich eingebebaut war. Heute ist es Bestandteil der Entwässerung des Katinger Watts.

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