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OldBo
18.12.2015
Eine Halogenlampe ist eine besondere Art von Glühlampe (Halogenglühlampe). Sie darf nicht mit der Halogen-Metalldampflampe verwechselt werden.
Halogenlampen werden besonders dort eingesetzt, wo eine gerichtete sehr helle Abstrahlung gewünscht und das kalte Farbspektrum als nicht störend wahrgenommen wird. Hier bietet sich der Einsatz als Schreibtischlampen oder als Beleuchtung in Badezimmern und Treppenhäusern an.
Halogenkreisprozess
 Halogenkreisprozess
Quelle: www.hbernstaedt.de
Halogenlampe in klassischen Glühbirnen-Form
 Halogenlampe in klassischen Glühbirnen-Form
Quelle: Bosy
Halogenlampe in klassischer Minikerzen-Form
 Halogenlampe in klassischer Minikerzen-Form
Quelle: Bosy
Halogenlampe mit G9-Sockel
 Halogenlampe mit G9-Sockel
Quelle: Bosy

Eine Halogenlampe ist eine besondere Art von Glühlampe (Halogenglühlampe). Sie darf nicht mit der Halogen-Metalldampflampe verwechselt werden.

Halogenlammpen werden besonders dort eingesetzt, wo eine gerichtete sehr helle Abstrahlung gewünscht und das kalte Farbspektrum als nicht störend wahrgenommen wird. Hier bietet sich der Einsatz als Schreibtischlampen oder als Beleuchtung in Badezimmern und Treppenhäusern an. Aber auch im Wohnbereich und hier besonders über Esstischen kann man z. B. höhenverstellbare Pendelleuchten mit Halogenleuchtmittel einsetzen. Auch wenn immer öfter im Wohnbereich energiesparende LED Beleuchtung zum Einsatz kommen, sind noch viele Pendelleuchten mit Halogenleuchtmitteln ausgestattet, wie man noch in großer Auswahl finden kann. So haben Halogenlampen ihre Berechtigung, tragen aber zum Energiesparen nicht bei.

Die Funktion dieser Lampen beruht auf dem Wolfram-Halogen-Kreisprozess, der durch die Zugabe eines Halogengases (Iod [Jod], Brom) genutzt wird. Dabei wird der Glühfaden wird mit einer hohen Temperatur (ca. 2700 °C) betrieben. Dabei wird ständig Wolfram sublimiert (gasförmig) und bildet mit dem Halogen eine gasförmige Verbindung, die im Kolben zirkuliert. Wenn das Wolframgas wieder in die Nähe des Glühdrahts kommt, zerfällt es und wird wieder metallisches Wolfram, das sich auf dem Glühfaden abscheidet.

Der Glaskolben (temperaturbeständiges Glas, z. B. Quarzglas) ist klein, damit er heiß wird (> 250 °C), weil sich sonst Wolfram auf dem Glaskörper abscheidet und diesen schwärzt.
Der Glühdraht sollte möglichst dick sein, weil sich nicht immer das Wolfram wieder am Draht abscheidet. Deswegen wird der elektrische Widerstand des Glühdrahts relativ niedrig. Dadurch wird ein Betrieb mit einer niedrigen elektrischen Spannung (12 V) und einer entsprechend höherer Stromstärke (Niedervolt-Halogenlampe) notwendig. Bei einer Hochvolt-Halogenlampe (230 V) wird ein dünnerer Glühfaden eingesetzt, was sich aber nachteilig auswirkt, weil die Konstruktion aufwendiger (kleinerer Glaskolben innerhalb eines größeren) und teurer ist. Außerdem ist die Energieeffizienz deutlich niedriger als bei Niedervoltlampen.

Vorteile von Halogenlampen gegenüber der normalen Glühlampe
- höhere Lichtausbeute gegenüber der Glühlampe (bei gleichen Abmessungen) rund 20 lm/W gegenüber 10 bis 15 lm/W)
- höhere Energieeffizienz gegenüber einer normalen Glühlampe bei gleicher Helligkeit ca. 30 % niedrigerem Energieaufwand
- höhere Farbtemperatur ermöglicht eine Farbwahrnehmung, die dem Sonnenlicht (Tageslicht) ähnelt
- höhere Lebensdauer (1500 bis 3000 Stunden)
- starke Abstrahlung von einem kompakten Glühdraht (Einsatz in stark gerichtet abstrahlenden Scheinwerfern und Projektoren)
- sehr kompakte Bauform und dadurch eine größere Flexibilität für das Design von Leuchten

Nachteile von Halogenlampen gegenüber der normalen Glühlampe
- als zu “kalt” empfundenes Licht
- starke Blendwirkung
- schlechte Netzteile reduzieren die Effizienz von Halogenlampen
- eine Netzteil (mit Transformator oder Schaltnetzteil) für die Betriebsspannung von 12 V der üblichen Niedervolt-Halogenlampen notwendig

Ab dem 1. September 2016 wird aufgrund der EU-Richtlinie Lampen (Verordnung 874/2012/EU) die Mindestanforderung für klare Halogenlampen von der von Energieeffizienzklasse C auf B erhöht. Die Erhöhung gilt nicht für Lampen mit G9- oder R7s-Sockel.

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micha_el schrieb: DN 25 ist der Durchmesser des Anschlussrohrs. 60 bzw. 70 ist die "Förderhöhe" bzw der max Differenzdruck den die Pumpe aufbauen kann. 6m = 600mbar und 7m = 700mbar. Da du die 70er ja auf Stufe 3 Stellen...
Chris0510 schrieb: Danke für die Rückmeldungen bisher. Habe das Haus erst seit dem Frühjahr. Und scheinbar Themen verpasst anzusprechen bei der Übergabe. Denke mal an sich ist die Fussbodenheizung gut eingestellt...
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