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Autoren
OldBo
12.11.2016
In der Meisterausbildung ist der betriebswirtschaftliche Teil (Teil 3 der MPO) für viele Meister, besonders für die, die einen Betrieb gründen oder führen wollen, nicht umfangreich genug bzw. nicht ausreichend. Aus diesen Grund haben die Handwerkskammern speziell für die Handwerksmeister die Ausbildung zu einem "Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung" (alt: Betriebswirt [HWK]) entwickelt.

In der Meisterausbildung ist der betriebswirtschaftliche Teil (Teil 3 der MPO) für viele Meister, besonders die die einen Betrieb gründen oder führen wollen, nicht umfangreich genug bzw. nicht ausreichend. Aus diesen Grund haben die Handwerkskammern speziell für die Handwerksmeister die Ausbildung zu einem "Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung" (alt: Betriebswirt [HWK]) entwickelt. Diese Ausbildung kann nach der Meisterprüfung (Handwerk oder Industrie) durchgeführt werden. Dadurch wird eine höhere Qualifikationsebene im Handwerk erreicht (ist mit dem akademischen Master Studium gleichgestellt).

Diese Ausbildung vermittelt in 700 Stunden und 100 Stunden an Selbstlernphasen das notwendige betriebswirtschaftliche Wissen, um ein eigenes Unternehmen zu gründen oder in die Unternehmensführung von Handwerksbetrieben aufzusteigen. Eine Handwerksakademie vermittelt eine Kombination aus wirtschaftlicher und methodischer Fachkompetenz.

Eine Weiterbildung zum "Geprüften Betriebswirt (HwO)" kann auch ein Fachwirt, Fachkaufmann, Fachmeister oder Staatlich geprüfter Techniker aufnehmen, wenn mindestens ein Jahr Berufserfahrung verhanden ist. Fachkräfte aus einer vergleichbaren Berufsgruppe, die in den handwerklichen Bereich der Betriebswirtschaft wechseln wollen, müssen mindestens 3 Jahre berufliche Tätigkeit vorweisen.

Die Ausbildung zum "Geprüften Betriebswirt (HwO)" ist bundesweit vereinheitlicht. Der zentrale Aspekt stellt eine vertiefte Kompetenzorientierung dar, die sich mit vier Bereichen (Methoden, Fach-, Führungs- und Sozialkompetenz) beschäftigt. Im Rahmenlehrplan sieht die Handwerkskammer folgende Qualifikationsbereiche vor:

  • Strategieentwicklung
  • Unternehmensführung
  • Personalmanagement
  • Innovationsmanagement

In der Handwerksakademie werden die Inhalte im Blockunterricht an Wochentagen in einem Zeitraum von 6 Monaten vermittelt. Ein modularer Unterricht kann auch an Wochenenden und in den Abendstunden unter der Woche stattfinden, wodurch sich aber die Dauer des Lehrganges auf 12 bis 16 Monate verlängert. Die Ausbildung kann auch durch integriertes Lernen (Blended Learning) gestaltet werden. Die Weiterbildung kann dann durch Selbststudium und Online-Vorlesungen (E-Learning) weitestgehend flexibel von Zuhause aus durchgeführt werden. Diese Lehrgangsform dauert dann aber mit 14 Monaten am längsten.

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Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Wieviel Wärme wird denn pro Jahr benötigt? Hat die Heizung einen Wärmemengenzähler? Nur auf der Basis kann man sagen, ob eine Wärmepumpe überhaupt Sinn macht, bzw. welche Leistungsklasse benötigt wird. Vielleicht...
HFrik schrieb: Schliesse mich Old Bo an. Hydraulischer Abgleich ist der "quick and dirty" Ansatz, der auf die errechneten WErte abgleicht. DA der heizungsbauer nicht in dem Haus wohnt kenn er es realistisch aber nicht...
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