Im Schweißbrenner (Schweißeinsatz) werden Sauerstoff und Acetylen im Verhältnis 1:1 bis 1,2:1 gemischt und muss erhalten bleiben. Der Sauerstoffdruck wird mit einem höheren Druck als das Acetylen zugeführt. Deswegen wird ein Injektorbrenner eingesetzt. Der Sauerstoff strömt durch die Düse ein. Dabei entsteht hinter der Mischdüse ein Unterdruck, wodurch das einströmende Acetylen angesaugt und mitgerissen wird. Im Mischrohr vermischen sich die Gase und strömen mit hoher Geschwindigkeit aus der Schweißdüse aus.
Die Schweißbrenner sind sog. Wechselbrenner, die mit einer Überwurfmutter am Griffstück eingesetzt werden. Hier passt auch auch ein Schneidbrenner. Die Brennergrößen richten sich nach der zuschweißenden Materialdicke (1 > 0,5 - 1 mm, 2 > 1 -2 mm, 3 > 2 - 4 mm, 4 > 4 - 6 mm, 5 > 6 - 9 mm, 6 > 9 - 14 mm). Die Brennergröße und der notwendige Sauerstoffdruck ist auf dem Schweißbrenner eingestempelt.
Der Gasverbrauch beim Autogenschweißen wird über die mittlere Materialdicke ermittelt (Materialdicke mal 100 = Gasverbrauch pro Stunde).