Der einfachste
Inhaltsanzeiger für
unterirdische Heizöllagerbehälter und
Zisternen bei der
Regenwassernutzung ist der Peilstab. Anhand einer
Peiltabelle, die es zu jeder Tankform und -größe gibt, kann der Tankinhalt von "cm" in Liter umgerechnet oder direkt abgelesen werden. Für oberirdische Behälter, die in einem Lagerraum mit niedriger Deckenhöhe aufgestellt sind, gibt es
biegbare Peilstäbe aus
Kunststoff.
Heizöllagerbehältern mit Innenhülle oder Kunststoffbeschichtung benötigen Peilstäbe, die ein geschlossenes
Führungsrohr haben, damit die Beschichtung nicht beschädigt wird.
Aufgrund der gleichmäßigen quaderförmigen Tankform ist bei eckigen Heizöltanks mit der Formel "Grundfläche x Füllhöhe" ein Berechnen sehr leicht möglich. Wer aber nicht rechnen will, kann auch bei eckigen Heizöltanks die Füllmenge aus passenden Peiltabellen ablesen. Um die aktuelle Füllmenge bei einem zylindrischen Tank schnell zu bestimmen, braucht man hingegen meistens eine Peiltabelle.
Ein elektronischer Peilstab setzt sich immer mehr durch. Dieses Füllstandsmessgerät ist für nahezu alle Flüssigkeiten einsetzbar.
Bei dem e-Peilstab und t-Peilstab wird der Füllstand nach dem hydrostatischen Prinzip ermittelt. Mittels einer Pumpe wird etwas Luft in den Tank geblasen, wodurch die im Tank befindliche Messleitung geleert wird. Der Gegendruck der Flüssigkeit am Tankboden wird von einem Sensor im Gerät aufgenommen. Dadurch kann die Füllhöhe im Tank angegeben und auch gesendet werden.