Onshore, Nearshore und Offshore bezeichnen die Räume bzw. Gebiete, in denen Windkraftanlagen aufgestellt werden.
Onshore-Anlagen befinden sich an Land. Die Windenergienutzung an Land ist eine der kostengünstigsten Sparten der erneuerbaren Energien. Durch verbesserte Technologien ("Repowering") wurden die Kosten für die Erzeugung von Windenergie an Land ständig gesenkt. Die Planung und Umsetzung von Windparks dauert oft mehrere Jahre. Die Energieerzeugung in Windparks ist eindeutig kostengünstiger als die Elektroenergieerzeugung in Offshore-Windparks oder in Kraftwerken auf der Basis von Gas, Kohle oder fossilen Brennstoffen.
Nearshore-Anlagen befinden sich im Nahbereich von Küsten. Für den Bereich der Nearshore-Windparks existiert keine einheitliche Definition. Sie befinden sich wasserseitig in dem Bereich der Küsten mit einer maximalen Entfernung von drei Seemeilen (ca. 5,4 Kilometer).
Offshore-Anlagen befinden sich in tieferen Gewässern. Nach der Definition des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) haben sie eine Mindestentfernung von drei Seemeilen (ca. 5,4 Kilometer) zur Küste. Aufgrund der starken und stetig wehenden Winde auf hoher See werden die Offshore-Windkraftanlagen immer interessanter. Die Energieausbeute ist durch höhere Volllaststunden doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Anlagen an Land.