Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Ihre Cookie-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Datenschutzhinweise
Autoren
OldBo
24.06.2024
Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. In Ergänzung zum ländlichen ÖPNV braucht es ein ergänzendes, nachhaltiges und alternatives Mobilitätsangebot
Eigenschaften - Doerpsmobil
 Eigenschaften - Doerpsmobil
Quelle: Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. - Dörpsmobil SH
Ziele - Doerpsmobil
 Ziele - Doerpsmobil
Quelle: Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. - Dörpsmobil SH
Dörpsmobil Einsatzstellen - Bewegung im ganzen Land Schleswig-Holstein
 Dörpsmobil Einsatzstellen - Bewegung im ganzen Land Schleswig-Holstein
Quelle: Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. - Dörpsmobil SH

Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. In Ergänzung zum ländlichen ÖPNV braucht es ein ergänzendes, nachhaltiges und alternatives Mobilitätsangebot. Die Basis von Dörpsmobil SH sind die mehr als 30 Dörpsmobile in Schleswig-Holstein, die Ihren Einwohnern vereinsbasiert oder über die Gemeinde e-Carsharing, in der Regel ehrenamtlich betrieben, zur Verfügung stellen.

Das Dörpsmobil verbessert das Mobilitätssystem in den ländlichen Regionen Schleswig-Holstein. Dabei ersetzt es nicht den öffentlichen Personennahverkehr, sondern ergänzt ihn um eine individuelle und nachhaltige Komponente. Es ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern auf ein Zweitfahrzeug zu verzichten und auf Elektromobilität umzusteigen. So wurden z. B mt dem Dörpsmobil Klixbühl wurden in den ersten 18 Monaten 18.000 Kilometer gefahren und dadurch insgesamt 2,5 Tonnen CO2 im Vergleich zu Fahrten mit einem eigenen Auto mit Benzinmotor eingespart.

Effekte eines Dörpsmobils

Vorzügliche Umweltbilanz:
• regional erzeugter Ökostrom
• keine Schadstoffe (CO2, CO, NOx)
• kaum Verkehrslärm
Kostenreduktion
• bessere Fahrzeugauslastung
• Verzicht auf Zweitwagen
Lebendigere Ortsgemeinschaft
• aktivere Gemeinschaft im Ort
• mehr Teilhabe für Personen mit Mobilitätseinschränkung
• Möglichkeit des aktiven Sich-Einbringens oder einer sinnstiftenden Freizeitbeschäftigung
Mobilitätssicherung
• ergänzendes Angebot zum ÖPNV oder Sammeltaxi
• Verringerung der Abhängigkeit vom Auto
• bessere Erreichbarkeit von Geschäften, Ärzten, Kliniken, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kitas, Vereinen
• bessere Anbindung an Haltestellen von Bus und Bahn
• mehr Mobilität für mobilitätseingeschränkte Personen

Das in Klixbühl pilotierte Projekt wird mittlerweile in 18 Gemeinden umgesetzt und die Koordinierungsstelle "Dörpsmobil SH" informiert interessierte Gemeinden, Vereine und Initiativen und unterstützt sie bei der Planung und dem Aufbau von Dorf-Gemeinschaftsautos (Dörpsmobil). Außerdem hat die Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e. V. gemeinsam mit den 22 Aktivregionen den Leitfaden "Dörpsmobil SH - Wir bewegen das Dorf" veröffentlicht.

Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. In Ergänzung zum ländlichen ÖPNV braucht es ein ergänzendes, nachhaltiges und alternatives Mobilitätsangebot. Die Basis von Dörpsmobil SH sind die mehr als 30 Dörpsmobile in Schleswig-Holstein (siehe Karte, Dörpsmobil Einsatzstellen), die Ihren Einwohnern vereinsbasiert oder über die Gemeinde e-Carsharing, in der Regel ehrenamtlich betrieben, zur Verfügung stellen.

Die Wege werden länger

Der ländliche Raum Schleswig-Holsteins wird sich in Zukunft verstärkt folgenden Herausforderungen gegenübergestellt sehen:
• die Bevölkerung altert, wird immobiler
• die Bevölkerungsdichte geht zurück
• Geschäfte, Ärzte, Kliniken, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kitas konzentrieren sich in weniger und großen Orten, die Wege werden weiter.
• die Angebotsqualität im ÖPNV wird immer schwerer aufrecht zu erhalten sein.

Für diejenigen, die kein eigenes Auto haben oder das eigene Auto nicht mehr führen können, wird es zukünftig immer schwerer werden, alltägliche Wege zu bewältigen. Auch wird der sich aus dem zurückgehenden ÖV-Angebot ergebende "Zwang" zum eigenen Auto an mehr Verkehrslärm, mehr Abgasen und steigenden Unfallzahlen zu erkennen sein.

Es muss nicht immer das eigene Auto sein!
Seit einiger Zeit gibt es sog. "Bottom-Up-Initiativen", also Initiativen die "von unten" – aus der Bevölkerung, der Gemeindeverwaltung oder Unternehmen – kommen. Sie versuchen dem "Mehr" an Autos und den Lücken in der Mobilitätsversorgung etwas entgegen zu setzen. Angebotsformen (Dörpsmobil, Rufbus, Bürgerbus, Sammeltaxi, Mitfahrgelegenheiten, Mitfahrbank) bilden hierbei ergänzende Angebote zum Öffentlichen Verkehr.

Warum nicht elektrisch mit Öko-Strom aus Schleswig Holstein?
Das "Dörpsmobil" spielt bereits in einigen Orten eine besondere Rolle. Dabei handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes, möglichst mit regional erzeugtem Strom geladenes Fahrzeug. Sein Betrieb ist flexibel am lokalen Bedarf ausgerichtet. Das kann ein ehrenamtlicher Fahrdienst für ältere Menschen, ein Carsharing-Fahrzeug (Leihwagen) für die EinwohnerInnen, oder eben alles zusammen sein. Kern der Idee ist das Teilen (Sharing).

Jeder kann aktiv werden
Aufgrund der vielen Anwendungsmöglichkeiten und der unterschiedlichen Nutzergruppen kann ein Dörpsmobil prinzipiell durch jeden initiiert und betrieben werden.

Gaarner Dörpsmobil
Gaarner Dörpsmobil e. V
 Gaarner Dörpsmobil e. V
Quelle: Gaarner Dörpsmobil e. V

Der Gaarner Dörpsmobil e. V. bietet ein E-Carsharing in Garding auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt mit einem E-Mobil Renault ZOE R135 Z.E. 50 an. Damit sollen den Personen ohne eigenem Auto das Angebot, neben der Deutschen Bahn (Husum - St. Peter-Ording und dem Rufbus Eiderstedt, die Mobilität erweitern.

Der Verein freut sich über jedes neue Mitglied, egal ob als förderndes, Einzelmitglied oder Familien- und Unternehmensmitgliedschaft.

Um die Auslastung des Mobils zu erhöhen, sollte für das Vorhandensein des Mobils mehr Werbung (Flyer, Autoaufkleber) stattfinden. Eine gute Idee ist der angebotene Gutschein, den man verschenken kann. Bei der Gelegenheit kann man auch das wunderbare Fahrerlebnis mit einem E-Auto kennenlernen.
Quellen
Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. - Dörpsmobil SH
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
JAD53359 schrieb: Hallo zusammen, in unserem EFH BJ 1976 ist eine Fußbodenheizung...
Hans28 schrieb: Hallo ihr, ich plane meine Ölheizung gegen eine Wärmepumpe...
Gebäudetechniker SHK (m/w/d)
ConSoft, gegründet 1983, gehört heute mit 30 Mitarbeitern zu den beständigen Arbeitgebern in der Gebäudetechnik und gestaltet durch Programme, Sensorik und IoT-Lösungen die digitale Zukunft rund um das Gebäude. Unser Ziel ist es, die beste Unterstützung für die Umwelt schonende Gebäudebeheizung zu liefern. Sind Sie bereit mit uns den nächsten Schritt zu gehen?
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik