Ein Stromzähler (Elektrizitätszähler, Elektrozähler) ist ein elektromechanisches oder digitales Messgerät, dass die durch die elektrische Leitung fließende Menge an Strom in Kilowattstunden (kWh) ermittelt. Die Messung ist die Voraussetzung dafür, dass die Kosten von "verbrauchtem Strom“ ermittelt und – bei PV-Anlagen – die Einspeisevergütung errechnet werden.
Die Digitalisierung der Stromzähler schreitet unaufhaltsam voran und verändert die Art und Weise, wie der Stromverbrauch erfasst und überwacht wird. Alte elektromechanische Zähler, wie die Ferraris-Zähler, werden zunehmend durch digitale Stromzähler und intelligente Messsysteme (Smart Meter) ersetzt.
Diese Entwicklung wird durch das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) vorangetrieben, das klare Vorgaben für den Austausch und die Einführung moderner Messeinrichtungen festlegt. Die neuen digitalen Zähler ermöglichen eine präzisere Erfassung des Stromverbrauchs und tragen zur Optimierung der Energienutzung bei.
Durch die Echtzeitübermittlung der Verbrauchsdaten können Netzbetreiber das Stromnetz effizienter steuern und die Integration erneuerbarer Energien besser unterstützen. Für Verbraucher bietet die Digitalisierung außerdem den Vorteil, dass sie ihren Stromverbrauch in detaillierter Form einsehen können. Dies schafft mehr Transparenz und hilft, den eigenen Verbrauch gezielt zu optimieren.
Insgesamt ist die Digitalisierung der Stromzähler ein zentraler Bestandteil der Energiewende und ermöglicht eine nachhaltigere und intelligentere Nutzung von Strom.