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Autoren
OldBo
01.03.2010

Radtke 10.07.2009
Beim Nasssystem ist das Heizrohr vom Estrich umschlossen.
Abb. 1 Heizrohre auf der Dämmschicht im Estrich eingebettet.
 Abb. 1 Heizrohre auf der Dämmschicht im Estrich eingebettet.
Abb. 2 Heizrohre ca. 1-2 cm oberhalb der Dämmung im Estrich eingebettet.
 Abb. 2 Heizrohre ca. 1-2 cm oberhalb der Dämmung im Estrich eingebettet.
Abb. 3 Nasssysteme mit auf der Dämmung liegenden Heizrohren (Werkfoto: Purmo).
 Abb. 3 Nasssysteme mit auf der Dämmung liegenden Heizrohren (Werkfoto: Purmo).
Abb. 4 Nasssystem mit Noppenplatten (Werkfoto: Polytherm).
 Abb. 4 Nasssystem mit Noppenplatten (Werkfoto: Polytherm).

Das Heizrohr ist unmittelbar im Estrich eingebettet. Es kann dabei auch auf der Wärmedämmung auf liegen (Abb. 1.) oder auch je nach System in angehobener Position liegen (Abb. 2). Estrich schwindet bei seiner Erhärtung, so dass eingebettete Heizrohre aus Kunststoffen fest vom Estrich umschlossen sind. Eine freie Bewegung der Heizrohre ist in Längsrichtung nicht möglich. Temperaturbedingte Längenänderungen führen zu einer geringfügigen Veränderung des Rohrinnen Durchmessers, d. h. er wird um einige hundertstel Millimeter kleiner.

Die Ummantelung durch den Estrich führt zu einer Abstützung des Heizrohres und somit zu einer Entlastung der Materialspannung. Aufgrund der guten Wärmeableitung zum Estrich liegen die mittleren Rohrwandtemperaturen um ca. 1,5 K niedriger als bei Trockensystemen. Deshalb ist gegenüber einem Trockensystem eine geringfügige Senkung der Betriebstemperatur möglich, die wiederum zu einer geringeren thermischen Belastung führt.

Dennoch sind diese Einflüsse nicht überzubewerten. Im Bereich der Zuleitungen zum Verteiler fehlt nämlich die stützende Wirkung des Estrichs gänzlich. Die entsprechenden Untersuchungen des Süddeutschen Kunststoff Zentrums, das verschiedene Rohrwerkstoffe in verschiedenen Systemen so hoch belastete, dass sie bewusst nach ca. 2000 h versagten, wurden vielfach falsch interpretiert. Das SKZ hat bereits nachträglich darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse zwar Tendenzen aufzeigen, eine allgemeine verbindliche Aussage für bestehende Systeme daraus jedoch nicht hergeleitet werden kann.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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