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Datenschutzhinweise

Temperatur Pelletkessel
Verfasser:
Frankel Benz
Zeit: 13.12.2013 12:39:23
0
2006864
Hallo Pelletkesselbetreiber,

seit langem verfolge ich hier regelmäßig die Beiträge zum Heizen mit Biomasse.
Seit Sommer betreiben wir einen Pelletkessel (BioTech) mit 25kW Leistung und einem 800 Liter Pufferspeicher.
Der Kessel ist auf 75°C mit einer Hysterese von 15K eingestellt, damit
die Kesseltemparatur auf jeden Fall nicht unter 55°C fällt und damit Verkokung/Versottung durch Kondenswasser vermieden wird.
Es ist mir alleridngs aufgefallen, dass im Pufferbetrieb die Kesseltemperatur oft sogar unter 55°C sinkt, da das Ein- und Ausschalten des Kessels über die Pufferfühler erfolgt, und meistens hat der Pufferspeicher immer noch genug Wärme für Heizkreise und warmes Brauchwasser. D.h. die Kesseleinstellungen haben im Pufferbetrieb keinen Vorrang.
Wird dann der Puffer geladen, erfolgt dieses meist zu Beginn mit einer Brennerleistung von 100% und endet dann mit ca. 50-60% (die Heizung läuft dann zwei Stunden).
Nun meine Frage: Wenn der Kessel lange nicht anspringen muss aufgrund der enormen Speichertätigkeit des Puffers, ist es dann auch schädlich, die Temparatur des Kessels unter 55°C sinkt. Laut Hersteller ist das ein Grund für den Verfall der Gewährleistung. Natürlich ist eine Rücklaufanhebung für schnelles Aufheizen eingebaut. Die geht aber imnmer erst an, wenn der Kessel 55°C erreicht hat. Aber es geht ja um die paar Minuten davor!
Ich bin etwas irritiert und würde gern mal Meinungen aus dem Forum hören. Beim Herstellerservice komme ich immer nur in die langen kostenpflichtigen Warteschleifen.
Danke für ein paar gute Ratschläge. Gruß aus dem Sauerland, F.

Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 13.12.2013 14:18:02
0
2006920
Moin, bescheidene Frage?

Wie viel Grad hat der Kessel im Sommer wenn man keine Heizung braucht?

Auf deine Frage hin, müsste er 365/366 Tage unter Feuer stehen!

Verfasser:
00Meter
Zeit: 13.12.2013 20:31:50
0
2007105
Was schreibt denn der Hersteller zum Verfall der Gewährleistung im Bezug auf die Kesseltemperatur?
Klar kann der Kessel auch kälter wie 55° beim Start sein. Geht doch gar nicht anders. Sonst müßtest Du ständig auf Temperaturerhalt gehen oder mit einer anderen Energiequelle hochheizen.
Die RLA sorgt nur dafür, dass erst der Kesselinhalt auf die 55° geheizt wird und dann erst der Puffer inkl. Heizung mit eingebunden wird. Und da gibt es auch keine Probleme. Wüßte auch nicht, wie es anders funzen sollte.

Gruß Meter

Verfasser:
rupie
Zeit: 15.12.2013 21:11:27
0
2007929
Hallo,

wenn eine Rücklaufanhebung verbaut ist, dann mach Dir keine Sorgen. Die sorgt dafür, daß das im Kessel und in den ersten Metern Leitung bis zur RL-Anhebegruppe befindliche Wasser bei Brennerstart im "Kreis" läuft und somit sehr schnell erwärmt wird. Eine Taupunktunterschreitung und damit verbundene Probleme wie Korrosion - deswegen Garantiebedingung RL-Anhebung - treten somit nicht auf. Die paar Liter sind dann so schnell warm, da bruachst Du Dir echt keine Sorgen machen. Ist der Kessel auf die in der RLA-Gruppe (hier wohl 55°C) eingestellten Temp. angelangt, wird dann das im Kesselrücklauf aus dem Puffer befindliche kühle Wasser beigemischt und der Kessel VL speist in den Puffer ein. Somit läuft Deine Anlage effizient - kein häufiges Takten und damit verbundener Energieaufwand beim Brennerzünden (Strombedarf) - im Teillastbtrieb auch geringerer Brennstoffbedarf.
Im Sommer sollte der Puffer bei nur WW Bedarf länger halten, im Winter müßte der Brenner länger laufen.
Mit welchen VL Temp. kommst Du im System klar? Stell die Puffer Solltemp. etwas darüber (ca. + 5) ein. Hysterese ca. 10K - Idealwerte mußt Du testen! - sollte reichen. Denk aber auch an das WW, hier brauchst Du meist höhere Temp. Den Puffer mußt Du nicht unbedingt auf 75°C Heißen, spart wieder Brennstoff.

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