Hallo Pelletkesselbetreiber,
seit langem verfolge ich hier regelmäßig die Beiträge zum Heizen mit Biomasse.
Seit Sommer betreiben wir einen Pelletkessel (BioTech) mit 25kW Leistung und einem 800 Liter
Pufferspeicher.
Der Kessel ist auf 75°C mit einer
Hysterese von 15K eingestellt, damit
die Kesseltemparatur auf jeden Fall nicht unter 55°C fällt und damit Verkokung/Versottung durch Kondenswasser vermieden wird.
Es ist mir alleridngs aufgefallen, dass im Pufferbetrieb die Kesseltemperatur oft sogar unter 55°C sinkt, da das Ein- und Ausschalten des Kessels über die Pufferfühler erfolgt, und meistens hat der Pufferspeicher immer noch genug Wärme für Heizkreise und warmes
Brauchwasser. D.h. die Kesseleinstellungen haben im Pufferbetrieb keinen Vorrang.
Wird dann der Puffer geladen, erfolgt dieses meist zu Beginn mit einer Brennerleistung von 100% und endet dann mit ca. 50-60% (die Heizung läuft dann zwei Stunden).
Nun meine Frage: Wenn der Kessel lange nicht anspringen muss aufgrund der enormen Speichertätigkeit des Puffers, ist es dann auch schädlich, die Temparatur des Kessels unter 55°C sinkt. Laut Hersteller ist das ein Grund für den Verfall der Gewährleistung. Natürlich ist eine Rücklaufanhebung für schnelles Aufheizen eingebaut. Die geht aber imnmer erst an, wenn der Kessel 55°C erreicht hat. Aber es geht ja um die paar Minuten davor!
Ich bin etwas irritiert und würde gern mal Meinungen aus dem Forum hören. Beim Herstellerservice komme ich immer nur in die langen kostenpflichtigen Warteschleifen.
Danke für ein paar gute Ratschläge. Gruß aus dem Sauerland, F.