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News vom 22.05.2018

Smarte Haustechnik

Smarte Hausgeräte

Alles, was sich in einem Haus smart einbinden lässt, haben wir bisher betrachtet. Oder besser: fast alles. Was noch fehlt, sind die Haushaltsgeräte. Streng genommen sind jedoch nur die mit einem hohen Stromverbrauch interessant, also Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine, Backofen. Die anderen kann man ruhig vernachlässigen.

Ein smarter Kühlschrank passt gut ins smarte Heim. Für seine Steuerung reicht allerdings auch eine App aus. <br />Bild: Samsung
Ein smarter Kühlschrank passt gut ins smarte Heim. Für seine Steuerung reicht allerdings auch eine App aus.
Bild: Samsung

Für jedes Haushaltsgerät gibt es inzwischen smarte Varianten. Diese sind jedoch deutlich teurer als die herkömmlichen. Wem es nur ums Strom- oder besser Kostensparen geht, der kann auch herkömmliche Geräte nutzen, diese mit einem smarten Zeitschalter via Steckdose versehen und sie so ansteuern lassen.

Nur bei Sondertarifen und Eigenerzeugung sinnvoll

Sinn macht das jedoch nur dort, wo man über einen günstigen Nachttarif Strom beziehen kann oder selbst Strom via PV-Anlage erzeugt und diesen auch selbst nutzt. Dann kann die Smart-Home-Zentrale erkennen, wann genug Strom im Heimnetz ist und die energieintensiven Geräte ansteuern und einschalten. Ein Batteriespeicher wäre hier sehr sinnvoll, da bei einer PV-Anlage ja sonst nur tagsüber ein Betreib möglich wäre. Und auch nur dann, wenn die Sonne scheint. Vom Hersteller smart ausgestattete Geräte kann man ebenso in ein solches Netz einbinden.

Steht man auf zusätzlichen Komfort, ist es möglich, dass der Kühlschrank selbst darüber informiert, wann die Milch alle ist, oder die Waschmaschine erkennt, wieviel Wäsche in ihr ist und eine Dosierung selbst vornimmt.

Smarte Kühlschränke sind im Inneren mit Kameras ausgestattet, die mit der Smart-Home-Zentrale verbunden sind. So kann man von überall einen Blick ins Innere werfen und etwa beim Einkauf schauen, was fehlt.

Auch ein leidiges Problem lösen die smarten Kühlschränke: das der offen gelassenen Kühlschranktür. Denn Sensoren im Inneren erkennen das und geben eine Nachricht an den schusseligen Besitzer.

Zudem können sie bestimmte Bereiche mit unterschiedlichen Temperaturen ansteuern. So kann etwa Fisch deutlich kühler gelagert werden als Obst und Gemüse. Natürlich muss man sich selbst fragen, ob diese Gimmicks es wert sind. Ein smarter Kühlschrank kostet locker 5.000 Euro.

Via App steuerbar

Bei Waschautomaten hingegen ist der Unterschied nicht ganz so krass. Der erste smarte Waschvollautomat von Samsung etwa kostet nur 550 Euro und ist somit durchaus vergleichbar mit anderen Geräten. Doch was kann er, was eine herkömmliche Maschine nicht kann? Letztlich ist es nicht viel. Wurde die Waschmaschine zuvor befüllt, kann man sie von unterwegs aus einschalten. Auch die Restlaufzeit kann abgefragt werden. Streng genommen braucht man dafür aber kein smartes Heim. Denn die Waschmaschine kann via App direkt mit dem Besitzer kommunizieren. Der smarte Kühlschrank übrigens auch.

Auch Komponenten außerhalb eines normalen Haushaltes lassen sich smart einbinden, etwa die Ladestation fürs E-Auto oder das E-Bike. Davon wird im nächsten Teil der Serie am 25.05.2018 die Rede sein.

Bisher erschienen:
1 Smarte Haustechnik – eine Übersicht
2 Sicherheit
3 Smart Meter Rollout
4 Eigenversorgung mit Strom
5 Smart Metering bei Wärme und Wasser
6 Digitalisierte Heizung
7 Verschattungslösungen
8 Beleuchtung
9 Brandschutzsysteme
10 AAL
11 Smarte Hausgeräte

Erscheinen demnächst:
12 Einbindung externer Komponenten
13 Praxisbeispiele

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