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News vom 11.06.2019

Themenserie "Speicher für Energieautarkie und Mieterstromprojekte" - Teil 12

Wie sollte die Warmwasserbereitung erfolgen?

Die Bereitung des Trinkwarmwassers erfolgt, wie die des Heizwassers auch, in aller Regel dezentral vor Ort in einer Immobilie. Ausnahme hier: fernwärmeversorgte Gebäude.
Zur Erwärmung des Trinkwarmwassers gibt es mehrere Varianten. Sie werden unterschieden nach zentraler Erwärmung (Direkterwärmung durch die Heizquelle und Zwischenspeicherung des erwärmten Wassers in einem Pufferspeicher) oder dezentraler Erwärmung (Durchlauferhitzer oder Frischwasserstationen mit Wärmetauschern an der Zapfstelle).

Hygienisch einwandfrei und energieeffizient: dezentrale Frischwasserstationen, die im Pufferspeicher integriert sind. Bild: Oventrop
Hygienisch einwandfrei und energieeffizient: dezentrale Frischwasserstationen, die im Pufferspeicher integriert sind. Bild: Oventrop

Zentrale Trinkwarmwassererwärmung

Die zentrale Trinkwarmwassererwärmung ist etwa in Einfamilienhäusern Standard. Der Heizkessel erwärmt das Wasser in einem Pufferspeicher. Durch diesen wird ein Wärmetauscher, meist in Form eines Wellrohres, hindurchgeführt, in dem das kalte Trinkwasser in einem eigenen Kreislauf entlangläuft und erwärmt wird. Damit kommt es nicht in Kontakt mit dem Heizungswasser. Das Prinzip wurde hier ausführlich beschrieben.

Bei kleinen Wassermengen mit wenigen Hundert Litern, wie sie etwa in Einfamilienhäusern auf Vorrat erwärmt werden, stellen sie eine effiziente Lösung dar. Für Mietwohngebäude mit deutlich höheren Wassermengen und strengeren hygienischen Vorschriften insbesondere wegen der Legionellen sind sie mitunter nicht geeignet.

Dezentrale Trinkwarmwassererwärmung

Dezentrale Lösungen kommen dort zum Einsatz, wo geringe Warmwasserbedarfe herrschen und/oder die Heizwassertemperatur aufgrund der Technologie (etwa Wärmepumpen) deutlich unter 70 °C liegt – unter dieser Temperatur werden Legionellen nicht mehr mit Sicherheit abgetötet. Das ist etwa in der Wohnungswirtschaft im Neubau, bei Bestandssanierungen oder in seniorenspezifischen Wohnungen der Fall. Drei Lösungen kommen in Frage:

  • Durchlauferhitzer: Diese führen kaltes Trinkwarmwasser direkt an der Zapfstelle an einer Heizwendel vorbei und erwärmen es so. Diese Methode ist nicht sehr effizient, eignet sich aber bei kleinen Wärmebedarfen, etwa Waschbecken in Gästetoiletten. Der Installationsaufwand liegt hier in einer weiteren Zuleitung für Strom zur Zapfstelle.
  • Frischwasserstationen mit Wärmetauscher: Diese Methode ist effizienter. Sie funktioniert ähnlich wie die Durchlauferhitzer, allerdings wird zur Erwärmung das Heizwasser genutzt. Der Installationsaufwand liegt hier in einer weiteren Zuleitung für das Heizwasser zur Zapfstelle.
  • Frischwasserstationen im Pufferspeicher: Die Frischwasserstation kann sich auch direkt im Pufferspeicher befinden und transportiert dann von dort das Trinkwarmwasser in die Wohnungen. Am Markt gibt es Pufferspeicher, die genau damit ausgerüstet sind. Diese Lösung ist effizient, weil die Wärmeübertragung im Pufferspeicher nahezu verlustfrei erfolgt.

Alle dezentralen Methoden haben mehrere Vorteile. Neben der höheren Energieeffizienz ist dies die Transparenz der Verbrauchsdaten. Denn sowohl die Frischwassermengen als auch die zu ihrer Erwärmung benötigte Energie werden direkt am Verbrauchsort gemessen. Deswegen setzen sie sich in der Wohnungswirtschaft immer stärker durch. Sie eigenen sich aber auch für öffentliche Gebäude mit vielen Waschbecken, Schulen etwa.

Der nächste und letzte Teil der Serie am 13.06.2019 zeigt einige praktische Lösungen für eine größtmögliche Eigenversorgung von Gebäuden mit Strom und Wärme.

Bisher erschienen:

1. Was ist Eigenversorgung und welche Komponenten braucht man dafür?
2. Wie ist die rechtliche Lage bei Strom-Eigenerzeugung und -verbrauch?
3. Welchen Bedarf hat ein Gebäude an Strom und wie plant man Eigenproduktion und  Eigenverbrauch?
4. Wie werden Stromspeicher in ein System zur Eigenversorgung eingebunden?
5. Wie erzeugt man selbst Strom? – BHKW
6. Wie erzeugt man selbst Strom? – Brennstoffzelle
7. Wie erzeugt man selbst Strom? – PV
8. Wie erzeugt man selbst Strom? – Andere Lösungen wie Miniwindanlagen
9. Welchen Wärmebedarf hat ein Gebäude?
10. Welche Rolle spielen Wärmespeicher bei der Deckung des Wärmebedarfs?
11. Welche Wärmeerzeuger sind zukunftsfähig?
12. Wie sollte die Warmwasserbereitung erfolgen?

Demnächst erscheinen:

13. Praxisbeispiele von Gebäuden mit hoher Eigenabdeckung an Strom und Wärme

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