Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 27.03.2026

Folgen des Golfkriegs sorgen für massiv steigende Kunststoffpreise

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen und mündeten am 28. Februar in den Militärangriffen von Israel und den USA auf den Iran. Daraufhin gingen die Rohölpreise genauso dynamisch nach oben, wie die Börsenkurse weltweit fielen und der Goldpreis kurzfristig stieg. Diese globalökonomischen Mechanismen sind nachvollziehbar und Marktpartnern wie Unternehmern durchaus bewusst. Für die global vernetzte Kunststoffindustrie ist dieses Szenario von besonderer Bedeutung: Energiepreise, Rohstoffverfügbarkeit und Logistikströme reagieren besonders sensibel auf politische Eskalationen in dieser Schlüsselregion.

Das Whitepaper mit dem Titel: „Die Eskalation im Nahost-Konflikt und die Folgen für die europäische Kunststoffindustrie“ steht als Download unter: <a href=" https://ki.de/whitepaper-iran" target="_blank"> https://ki.de/whitepaper-iran </a><br>kostenfrei zur Verfügung.
Das Whitepaper mit dem Titel: „Die Eskalation im Nahost-Konflikt und die Folgen für die europäische Kunststoffindustrie“ steht als Download unter: https://ki.de/whitepaper-iran
kostenfrei zur Verfügung.
Martin Bäcker ist Head of Polymer Prices bei Kunststoff Information (Bad Homburg), der Plattform für Preis- und Brancheninformationen rund um Kunststoffe.<br />Bild: Kunststoff Information GmbH
Martin Bäcker ist Head of Polymer Prices bei Kunststoff Information (Bad Homburg), der Plattform für Preis- und Brancheninformationen rund um Kunststoffe.
Bild: Kunststoff Information GmbH
Autor Dieter Last, Handwerksmeister, Fachjournalist in der TGA-Branche und Mitglied im Arbeitskreis Baufachpresse e. V.<br />Bild: privat<br />
Autor Dieter Last, Handwerksmeister, Fachjournalist in der TGA-Branche und Mitglied im Arbeitskreis Baufachpresse e. V.
Bild: privat

Für europäische Kunststoffverarbeiter und -produzenten ergeben sich aus dieser Lage diverse Unsicherheiten, die auch die SHK-Branche tangieren werden. Vom Lagerbehälter über Mehrschichtverbundrohre bis hin zu Abwasserleitungen, Ablaufgarnituren, Spülkästen, WC-Sitzen wird nahezu alles aus dem Werkstoff gefertigt, der einem zunehmenden Preisdruck ausgesetzt sein wird – aus Kunststoff. Der erwartete Preisanstieg wird Komponenten aus der Heizungs- Klima- und Lüftungstechnik ebenso verteuern wie Dämm- und Dichtstoffe. Kunststoff hat in den letzten Jahrzehnten in nahezu allen Bereichen der technischen Gebäudeausstattung Metalle ersetzt – in erster Linie zugunsten einer verbesserten Korrosionsbeständigkeit, des geringeren Gewichts oder besserer Montageeigenschaften.

Egal ob PVC, PP und PE, PE-X (strahlenvernetztes Polyethylen) oder PTFE-Dichtband (Teflon) Polymerprodukte sind im täglichen Handwerksalltag nicht mehr wegzudenken. All diese hochwertigen Kunststoffe werden in erster Linie aus Ethylen, Paraxylol und Styrol gefertigt. Durch die Blockade der Meeresenge von Hormus ist nicht nur die Versorgung wichtiger Märkte - vor allem in Asien und Europa - mit Erdöl und Flüssigerdgas LNG schwieriger geworden, sondern auch die dieser relevanten Kunststoffvorprodukte.

Was bedeutet das für Europa?

Grundsätzlich erwarten Marktexperten wie Martin Bäcker, Head of Polymer Prices bei Kunststoff Information - der führenden Plattform für Preis- und Brancheninformationen rund um Kunststoffe (www.kiweb.de) - folgendes Szenario: „Kunststoff wird teurer, denn die Wirrungen und die Unsicherheit, die der militärische Konflikt mit sich bringt, treiben den Erdölpreis in die Höhe. Damit verteuern sich auch Naphtha (Rohbenzin) und alle daraus gewonnenen Polymervorprodukte. Hinzu kommt: Das Angebot an - bislang oft dumpinghaft günstigen - Importen wird drastisch schrumpfen. Eingeführtes Material wird teurer. Für die europäische Chemie- und Kunststofferzeugerbranche könnte sich daraus ein positiver Effekt ergeben. Hatte die Industrie zuletzt durch die vermehrte Ankündigung von Anlagenstilllegungen für Schlagzeilen gesorgt, so könnten die reduzierten und teureren Importe nun dazu führen, dass die Produktion in Europa im Vergleich an ökonomischer Attraktivität gewinnt – allen Energiepreissteigerungen zum Trotz“. (veröffentlicht auf www.kiweb.de am 05.03.2026).

Ein aktuelles Whitepaper mit dem Titel“ Die Eskalation im Nahost-Konflikt und die Folgen für die europäische Kunststoffindustrie“ analysiert mögliche Szenarien und bewertet deren potenzielle Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffmärkte, Lieferketten sowie Wettbewerbsstrukturen der europäischen Kunststoffindustrie. Es steht als Download unter: https://ki.de/whitepaper-iran zur Verfügung.

Fazit

Die Lage in der Golfregion führt zu weltweiten Verwerfungen in der Logistik, der Rohstoffversorgung sowie im Energiemarkt. Ob der Krieg tatsächlich zu einem Preistreiber in der Kunststofferzeugerbranche wird, hängt entscheidend von seiner Länge ab. Sollte die Auseinandersetzung in vier Wochen beendet sein, wird sich die Marktlage zeitnah normalisieren. Wenn der Konflikt jedoch länger andauert, drohen massive Aufschläge. Hersteller, Großhandel und Verarbeiter aus der SHK-Branche müssen sich schon jetzt auf die aktuelle Entwicklung einstellen und entsprechend agieren. Aktuelle Rohstoffpreiserhöhungen von über 30% lassen eine Erhöhung der Kunststoff-Abgabepreise in der Größenordnung von etwa 5 bis 10% erwarten - drastisch steigende Transportkosten noch nicht gerechnet. Der Großhandel wird jetzt schon mit zeitnahen Preisankündigungen geflutet. Langfristige Festpreisgarantien sind in diesem Zusammenhang eben so wenig empfehlenswert wie Hamsterkäufe.

Aktuelle Forenbeiträge
Flicky77 schrieb: Hallo Haustechnik-Forum, ich hab den Schichtpufferspeicher...
RayKrebs schrieb: Was dann natürlich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik