Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
22.05.2011
Der Pelletbrenner ist nach den Hauptprinzipien konstruiert, die auch bei Ölheizungen gelten. Die Lagerung und die Anordnung des Brenners ist getrennt voneinander und die Zuführung des Brennstoffes erfolgt automatisch.
Aufbau eines Pelletbrenners
 Aufbau eines Pelletbrenners
Quelle: ARITERM SWEDEN AB
Funktion - Pelletbrenner
 Funktion - Pelletbrenner
Quelle: ARITERM SWEDEN AB
Eine Alternative, den Weg weg von Öl- oder Gasbrennern oder von handbeschickten Holzkesseln zu gehen, ist der Einsatz bzw. die Umrüstung bestehender Anlagen auf die Verfeuerung von Pellets. Der Pelletbrenner ersetzt die angebauten Gebläsebrenner bzw. wird an den Holzkessel gebaut. Natürlich muss der Heizungsfachmann und der Bezirksschornsteinfeger (Kaminkehrer) überprüfen, ob der jeweilige Kessel für eine Umrüstung geeignet ist.

Die Brennstoffzuführung wird mit den üblichen Techniken aus den Pelletlagerbehältern, die auch bei Pellet-Kesseln und Pellet-Öfen angewendet werden, ausgeführt. Eine Handbefüllung, so wie bei einigen Pellet-Öfen möglich ist, ist hier nicht möglich.

Der Pelletbrenner ist nach den Hauptprinzipien konstruiert, die auch bei Ölheizungen gelten. Die Lagerung und die Anordnung des Brenners ist getrennt voneinander und die Zuführung des Brennstoffes erfolgt automatisch. Diese Pelletanlage wird auch als "schnell regelbar" eingestuft, d. h. die Brennstoffzufuhr wird bei erreichen der gewünschten Temperatur, einer Überhitzung oder im Störungsfall (z. B. Stromausfall) außerhalb des Kessels gestoppt. Dadurch ist eine thermische Ablaufsicherung (TAS) nicht notwendig. Wenn Probleme mit dem sog. Ausbrand bestehen sollten, kann dies durch einen Lastausgleichsbehälter (Schwerkraft) ausgeglichen werden.

Dem Brenner wird immer eine begrenzte Pelletsmenge (150 g) über das Fördersystem zum oberen Anschluß zugeführt. Die Dosierung der benötigten Pelletsmenge zur Brennerschale erfolgt über eine besondere Förderschnecke durch eine Schleuse und die Brennerschnecke.

Nach dem Einschalten startet der Schneckenmotor des Brenners, der den Brennstoff über die Förderschnecke des Brenners in die Brennkammer befördert. Nach ca. 3 Minuten starten Lüfter und Zündelement des Brenners. Wenn der Brennstoff bis zum Warmluftausgang des Zündelementes erreicht hat, wird das Fördern verlangsamt, und nach ca. 3 bis 4 Minuten wird der Brennstoff entzündet. Über einen optischen Wächter schaltet das Zündelement aus, wenn der Brennstoff angezündet wurde.

Quellen
ARITERM SWEDEN AB
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
 
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik