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Meister/in-Techniker/in-Ingenieur/in

Autoren
OldBo
19.06.2014
Viele Gesellen überlegen nach der Gesellenprüfung bzw. einigen Gesellenjahren, welche Weiter- bzw. Fortbildung in Frage kommt.
Meister/in
Ein/e Installateur- und Heizungsbauermeister/in übernimmt in Selbständigkeit oder als Angestelter/e Fach- und Führungsaufgaben in der Planung, Installation, Inbetriebnahme und Reparatur von heizungstechnischen, lüftungstechnischen und sanitären Einrichtungen. Die Meisterprüfung ist nach der Handwerksordnung (HwO) in diesem zulassungspflichtigen Handwerk Vorausetzung für eine Betriebeintragung bei der Handwerkskammer. Vorbereitungskurse (Vollzeit ca. 1 Jahr, Teilzeit mindestens 2 Jahre) zur Meisterprüfung werden von den Handwerkskammern und andere Bildungseinrichtungen angeboten . Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht vorgeschrieben.

Zur Meisterprüfung wird zugelassen, wer eine Gesellenprüfung in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will oder einem damit verwandten zulassungspflichtigen Handwerk oder eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat. Auch zuzulassen ist, wer eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat. Für die Zeit der Berufstätigkeit dürfen nicht mehr als drei Jahre gefordert werden.
Techniker/in
Die Ausbildung (4 Semester) der Staatlich geprüfter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker/in und Staatlich geprüfter Sanitärtechniker/in verläuft immer noch getrennt. Nach der bestandenen Prüfung (Staatsexamen) in einer Fachrichtung kann die Prüfung in der jeweils anderen Fachrichtung in 2 weiteren Semestern abgelegt werden. Die Aufgaben der Techniker/innen ist das Projektieren und Berechnen heizungs-, lüftungs- und klimatechnische Anlagen und Systeme. Außerdem überwachen und steuern sie deren Bau und Montage. Darüber hinaus beraten sie Kunden und nehmen Aufgaben im Vertrieb wahr.

Zulassungsvoraussetzugen sind ein erfolgreicher Haupt- oder Realschulabschluss und ein erfolgreicher Abschluss der gewerblichen Berufsschule. Einige Bildungseinrichtungen verlangen den  Nachweis der abgelegten Gesellenprüfung mit mindestens 1 und 5 Jahren anschließender Berufstätigkeit in einem einschlägigen Ausbildungsberuf.

Techniker können den Titel "EUR ING" beantragen, wenn sie die von der FEANI festgelegte Kriterien hinsichtlich ihrer Ausbildung und der Dauer ihrer Berufserfahrung erfüllen.
Ingenieur/in
Die Ausbildung in der Versorgungstechnik findet durch ein Studium an Fachhochschulen, Universitäten und Berufsakademien statt. Das Studium kann als Studiengang in der Versorgungtechnik oder als Schwerpunkt innerhalb von Studiengängen der Energietechnik bzw. des Wirtschaftsingenieurs absolviert werden. Auch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen wird die Versorgungstechnik angeboten. Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt > 3 und < 4 Jahre. Danach ist ein direkter Berufseinstieg möglich. Im Anschluss an den Bachelorstudiengang wird ein Masterstudium (1 bis 2 Jahre) notwendig, wenn Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung anstrebt werden.

Zugangsvoraussetzungen
  • Möglichkeit 1   Allgemeine Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur, Abschluss einer Fachoberschule) oder Fachhochschulreife
  • Möglichkeit 2  Das Studium ohne Abitur ist durch die Änderung der Zulassungsvoraussetzungen für bestimmte Personengruppen (Meister/innen, Techniker/innen oder Betriebwirte/Betriebswirtinnen) möglich geworden
  • Möglichkeit 3  In einigen Bundesländern kann ein Studium auch nach einer abgeschlossenen Berufs- bzw. Fachschulausbildung oder einer mehrjährigen Berufspraxis aufgenommen werden. Hier hat Schulabschluss in den meisten Fällen eine untergeordnete Bedeutung
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HFrik schrieb: Also ich schliesse mich Oliver an, der Puffer muss im Normalzustand völlig vom Heizkreislauf getrennt sein. Nur wenn die sT so viel Wärme liefert dass sie Heizungsunterstützung liefern kann, dann kann...
westwoodauto schrieb: Ich stand vor ein paar Jahren vor dem selben Problem..... Nach dem ich alle Komentare der Puffer und Regelungs Fetischisten gelesen hatte, hatte ich erst mal die Lust an dem Projekt verloren. Dann fand...
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