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Autoren
OldBo
18.01.2013
Für die Befüllung eines Heizöllagerbehälters gibt es Vorgaben, die dazu führen, dass die richtige Liefermenge abgerechnet wird. Immer wieder gibt es den Verdacht, dass ein unehrlicher Tankwagenfahrer zu wenig Heizöl einfüllt bzw. zu viel Heizöl abrechnet.
Beispiel für einen Eichstempel
 Beispiel für einen Eichstempel
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AG ME)
Armaturenschrank auf einem Tankwagen
 Armaturenschrank auf einem Tankwagen
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AG ME)
Für die Befüllung eines Heizöllagerbehälters gibt es Vorgaben, die dazu führen, dass die richtige Liefermenge abgerechnet wird. Immer wieder gibt es den Verdacht, dass ein unehrlicher Tankwagenfahrer zu wenig Heizöl einfüllt bzw. zu viel Heizöl abrechnet.

Zuerst sollte geprüft werden, ob die Pumpstation (Armaturenschrank) einen gültigen Eichstempel aufweist. Dieser zeigt eine geeichte Messanlage an und wann die Eichung erlischt.

Im Armaturenschrank auf dem Tankwagen befindet sich ein Gasmessverhüter, in dem vorhandene Lufteinschlüsse aus der Flüssigkeit ausgeschieden werden, bevor sie in den Zähler gelangen. An den Schaugläsern der Messanlage kann der luftfreie Tankvorgang beobachtet werden.

Bei der Abgabe von leichtem Heizöl im geschäftlichen Verkehr ist das Volumen auf 15 °C umzurechnen und der Heizölabrechnung zugrunde zu legen.

Also ist die Betriebstemperatur (Fülltemperatur) des gemessenen Volumens, die im Sommer oder Winter sehr unterschiedlich sein kann, mit der Meßanlage automatisch oder manuell umzurechnen, damit eine einheitliche Verrechnungsbasis geschaffen wird.

So verändert das Heizöl sein Volumen abhängig von der Temperatur. Z. B. dehnen sich 1000 Liter Heizöl bei einem Temperaturanstieg von 15 °C auf 25 °C um 8,4 Liter aus.

Die Temperatur des Bezugsvolumens wird mit einem geeichten Thermometer in unmittelbarer Nähe des Zählers gemessen, die mittlere Temperatur bestimmt und auf dem Lieferschein dokumentiert: Das gemessene Betriebsvolumen am Zähler und die gemessene mittlere Betriebstemperatur wird mit dem Umwertefaktor für Heizöl EL (0,00084/°C) umgerechnet.

Bei Meßanlagen ohne automatische Mengenumwertung sollten die Angaben des Lieferanten nachgerechnet werden. Die Berechnung erfolgt nach der Formel:

V0= VBetrieb * [1 + 0,00084 * (15 °C - tBetrieb)]

VBetrieb = am Zähler abgelesenes Volumen
tBetrieb = Temperatur während der Abgabe

Außerdem sollte man bei der Betankung anwesend sein und prüfen, ob das Zählwerk auf Null gestellt wurde und die Messung mit Null beginnt. Bei dem Ausdrucken des Lieferscheins sollte man anwesend sein und überprüfen, ob das angegebene Volumen auf die Bezugstemperatur von 15 °C umgerechnet wurde.
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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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