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OldBo
02.08.2013
Wassertürme sind technische Bauwerke, die als massive Türme (Beton oder Ziegelstein), Stahl-Skelett-Konstruktionen oder in Holzbauweise gebaut sind. Im oberen Bereich ist ein Ausgleichsbehälter (Hochbehälter) integriert.
Wasserturm-Schema
 Wasserturm-Schema
Quelle: Bosy
Wasserturm in Kiel
 Wasserturm in Kiel
Quelle: Günter Bötel - www.wasserturm-galerie.de
Bahnwasserturm auf dem Betriebsgelände Hamburg-Altona
 Bahnwasserturm auf dem Betriebsgelände Hamburg-Altona
Quelle: Uwe Barghaan

Wassertürme sind technische Bauwerke, die  als massive Türme (Beton oder Ziegelstein), Stahl-Skelett-Konstruktionen oder in Holzbauweise gebaut sind.  Im oberen Bereich ist ein Ausgleichsbehälter (Hochbehälter) integriert. Diese Art der Anordnung sorgt für einen gleichmäßigen Wasserdruck im Trinkwasserversorgungsnetz einer Stadt bzw. Gemeinde. Heutzutage wird aufgrund der modernen Pumpen- und Regelungstechnik die Trinkwasserversorgung direkt aus dem Wasserwerk über Erd-Speicherbehälter durchgeführt. Wassertürme gibt es in den verschiedensten Ausführungen (von einfachen Ständerbauwerken bis hin zu aufwendigen architektonisch schönen Bauwerken) und waren/sind oft das Wahrzeichen einer Gegend.
Die ersten Wassertürme wurden im 14. Jahrhundert gebaut. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland zunehmend Wassertürme.

Im oberen Bereich vieler Türme sind Aussichtsplattformen, da sich die Türme meistens zusätzlich auf einer Anhöhe befinden und es sich dadurch um die höchste Erhebung der Gegend handelt.  Im unteren Bereich sind Arbeitsräume angeordnet. Wenn die vorhandenen Wassertürme nicht abgerissen werden, bleiben sie als technisches Baudenkmal bestehen und sind als Wohn-, Bürogebäude, Hotels oder Restaurants umgebaut. Da die Wassertürme die höchsten Punkte in der Gegend sind, werden sie auch als Standort von Sendeeinrichtungen für den RundfunkFernsehen und Mobilfunk genutzt.

Der Wasserstand im Behälter (meistens in runder Ausführung mit einem Fassungsvermögen bis ca. 5.000 m3), wird durch Pumpen aus einem Brunnen im Wasserwerk über einen Erd-Speicherbehälter nachgefüllt, da aus dem Wassernetz ständig Wasser entnommen wird und der Wasserpegel möglichst auf gleicher Höhe bleiben sollte. Dadurch wird der Druck im Wasserversorgungsnetz konstant gehalten. Die Wasserversorgung der an das Wassernetz angeschlossenen Gebäude erfolgt allein mit Hilfe der Schwerkraft des Wassers im Hochbehälter.

Da dieses System nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren arbeitet, darf keine Entnahmestelle in den angeschlossenen Gebäuden über dem Wasserstand im Wasserturm liegen. Um einen Mindestentnahmedruck an der höchsten Zapfstelle zu gewährleisten, muss die Höhendifferenz >10 – 15 m (> 1 bis 1,5 bar) betragen.

Bahnwassertürme
Wassertürme wurden nicht nur für die Trinkwasserversorgung eingesetzt. Ab 1840 wurden Hochbehälter für die  Wasserversorgung der Dampflokomotiven gebaut. Diese Wasservorratsgefäße (ca. 400 m3) wurden meistens in die Bahnhofsgebäude integriert. Aber  auch auf den Betriebsgeländen der Eisenbahn wurden „richtige“  Wassertürme eingesetzt.
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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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