Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
22.11.2013
Das Projekt "Powertower" (hydraulischer Energiespeicher) ist eine Alternative zu Pumspeicherkraftwerken. Bei dem Powertower handelt es sich um ein geschlossenes Wassersystem, das unabhängig von der Geländeform die von Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugte elektische Energie zwischenspeichern kann. Die Anlagen können ober- und unterirdisch direkt in den Wind- oder Solarparks eingesetzt werden.
Funktionsprinzip des "Powertowers"
 Funktionsprinzip des "Powertowers"
Quelle: Universität Innsbruck
Arbeitsbereich Wasserbau

Das Projekt "Powertower" (hydraulischer Energiespeicher) ist eine Alternative zu Pumspeicherkraftwerken. Bei dem Powertower handelt es sich um ein geschlossenes Wassersystem, das unabhängig von der Geländeform die von Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugte elektische Energie zwischenspeichern kann. Die Anlagen können ober- und unterirdisch direkt in den Wind- oder Solarparks eingesetzt werden.

In einem mit Wasser gefüllten Zylinder wird eine möglichst schwere Auflastkonstruktion mittels einer Pumpturbine vertikal bewegt. Die Auflastkonstruktion bewirkt eine konstante Druckerhöhung im darunter befindlichen Speichervolumen.

Zur Energiespeicherung wird Wasser aus dem oberen in das untere Reservoir gepumpt. Die Auflastkonstruktion steigt nach oben. Der Energiegehalt nimmt zu. Um die Energie wieder freizusetzen, wechselt die Richtung des Förderstroms. Die Auflastkonstruktion sinkt ab und treibt dabei die Turbine an.

Die Anordnung der Maschineneinheit kann extern über ein Umlaufrohr oder intern erfolgen. Hierbei wird die Pumpturbine, wie in der nebenstehenden Animation gezeigt, im Innern der Auflast installiert.

Die vertikal bewegliche Auflastkonstruktion bewirkt durch die Dichte ihres Materials und ihr Höhenmaß, unabhängig von ihrer Position, eine konstante Druckerhöhung im darunter befindlichen Reservoir. Durch zusätzliche Federkonstruktionen lässt sich die Druckhöhe wegabhängig noch erhöhen.
Zur Energiespeicherung wird Wasser aus dem oberen in das untere Reservoir gepumpt, wodurch die Auflast im Zylinder aufsteigt und der Energiegehalt zunimmt (Auflast oben = geladener Zustand). Um die gespeicherte Energie wieder freizugeben, wechselt die Richtung des Förderstroms, die Auflast sinkt ab und treibt eine Turbine an. Somit kann elektrische Energie mit hohem Wirkungsgrad (~85 %) standortunabhängig gespeichert werden. Quelle: Universität Innsbruck Arbeitsbereich Wasserbau


Quellen
Universität Innsbruck - Arbeitsbereich Wasserbau
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Mike077 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für die Antworten. @lowenergy Wie ist die hausinterne Heizkreishydraulik konstruiert? Ist alles über zwei Verteiler (OG und EG) angeschlossen. Heizkreise sind in etwa...
Dreher schrieb: Das ist meiner Meinung nach das Problem. Wasser dehnt sich halt beim Erhitzen aus .... Das 2te Problem wäre die fehlende oder nicht funktionierende Sicherheitsgruppe mit Überdruckablaufventil. Standardmäßig...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Haustechnische Softwarelösungen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik