Blähglas-Granulat besteht im Gegensatz zum kantigen, gebrochenen Glasschaum-Schotter aus Kugeln bzw. Rundkörnern (0,04 - 16 mm). Diese werden aus fein gemahlenem Glas (Altglas bzw. Glasbruch), Wasser und Füller zu einer homogenen Rohmischung aufbereitet. Die festen Granulate werden dann im Blähofen bei 750 bis 900 °C gesintert und aufgeschäumt.
Die Granulat-Schüttungen sind leicht, druckfest, formstabil, wärmedämmend, alkalibeständig, nicht brennbar, unverrottbar, schädlingssicher und zu 100 % recycelbar.
Das Granulat wird in Säcken abgepackt oder lose per LKW im Hochbau und für betriebstechnische Anlagen (z. B. Rohrleitungskanäle) als Ausgleichs- oder Wärmedämmschüttungen in gebundener und ungebundener Form für geneigte Dächer, Hohlraumdämmung, Hinterfüllungen, im Fußboden und als Zuschlagsstoff für Leichtbeton (Glasbeton - Dämmbeton) und Leichtlehm eingesetzt.