Aus einer Vielfalt von technischen Endoskopen kann in allen Dimensionen Einsicht in den Untergrund erfolgen. Kleinste Bohrkanäle (d = 3,0 mm) reichen aus, um unzugängliche Hohlräume (z. B. Duschen, Badewannen und Medienkanäle oder Schächte) restlos zu inspizieren. Aber auch im Bereich der Schmutzwasserleitungen sind Inspektionen praktisch ohne Einschränkungen möglich.
Generell wird hier zwischen starren, flexiblen und Videoendoskopen unterschieden. Zum Einführen des Endoskops wird nur eine sehr geringe Öffnung benötigt. Oftmals ist hierzu eine Kernbohrung von wenigen Millimetern Durchmesser in Wänden oder Böden bereits ausreichend. Die Endoskopie wird u. a. zum Aufspüren von Undichtigkeiten in Boden- oder Wandschächten, vorrangig jedoch zur Untersuchung der Baumaterialien in Hohlräumen eingesetzt. So werden z. B. Holzbalkenkonstruktionen in Boden- und Wandaufbauten auf Schäden überprüft, so dass eine evtl. erforderliche Sanierung im richtigen Umfang vorgenommen werden kann.