In Deutschland wurden die Transrapid-Projekte Berlin–Hamburg, Metrorapid und ein Flughafenzubringer in München nach langjährigen Planungsphasen abgebrochen sowie zahlreiche weitere im Ausland nicht weiterverfolgt. In China wird die Technologie unter anderem am CRRC 600 weiterentwickelt.
Wegen eines vergessenen Gerätewagens auf der Transrapid-Teststrecke bei Lathen im Emsland ereignete sich ein Unglück mit mehreren Todesopfern. Alle deutschlandweiten Forschungen und Projekte wurden daraufhin eingestellt, die Teststrecke stillgelegt.
Letztlich ist das Scheitern des Transrapid in Europa auf eine Kombination aus hohen Baukosten, politischen und bürokratischen Herausforderungen, der Konkurrenz durch konventionelle Hochgeschwindigkeitssysteme, Bedenken hinsichtlich Lärm und Vibrationen sowie den Auswirkungen der globalen Finanzkrise zurückzuführen.
In Deutschland gibt es noch keine straßen- bzw. flächenunabhängige Magnetschwebebahn für die Personen- oder/und Güterbeförderung. Zur Zeit gibt es eine Teststrecke der Firma Max Bögl.
Bekannt für die straßen- bzw. flächenunabhängige Beföderung sind die Wuppertaler Schwebebahn für Personen und die Rendsburger Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal für die Personen- und Autobeförderung.
Das TSB (Transport System Bögl) ist eine Magnetschwebebahn, die von der Firmengruppe Max Bögl seit 2010 entwickelt wird. Das System ist für den Nahverkehr konzipiert und transportiert Personen und Güter auf seiner eigenen, unabhängigen und platzsparenden Infrastruktur. Das System wird in Sengenthal entwickelt, wo es auf einer 850 m kurzen Teststrecke betrieben wird.
Die stetige Urbanisierung erfordert eine Mobilitätslösung, die leise, platzsparend, emissionsarm, flexibel und zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig bedarf es Nahverkehrssysteme, die sich kurzfristig und wirtschaftlich in die bestehenden Verkehrsinfrastrukturen integrieren lassen. Das Transport System Bögl beruht auf der Magnetschwebetechnologie und kann bereits heute den Herausforderungen der zukünftigen Mobilität gerecht werden.
Die stetige Urbanisierung erfordert eine Mobilitätslösung, die leise, platzsparend, emissionsarm, flexibel und zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig bedarf es Nahverkehrssysteme, die sich kurzfristig und wirtschaftlich in die bestehenden Verkehrsinfrastrukturen integrieren lassen. Das Transport System Bögl beruht auf der Magnetschwebetechnologie und kann bereits heute den Herausforderungen der zukünftigen Mobilität gerecht werden.
Auf den Straßen herrscht eine enorme Verkehrsdichte. Bestehende Bus- und Tram-Systeme sind in Frequenz und Auslastung den Anforderungen vielerorts nicht mehr gewachsen. Um diese Herausforderungen zu meistern, nutzt das Transport System Bögl modernste Magnetschwebetechnologie. Magnete sind im Fahrwerk des Zuges installiert und halten diesen berührungslos mit elektromagnetischer Kraft an einer im Fahrweg montierten Stahlschiene. Für die Fortbewegung sind Linearmotoren im Fahrwerk verbaut, die das TSB bis auf 150 km/h beschleunigen.
Ein großer Vorteil der Magnetschwebetechnologie ist neben dem nahezu geräuschlosen Vortrieb die witterungsunabhängige Zuverlässigkeit. Das Fahrwerk liegt geschützt im Fahrweg, wodurch es keine Beeinträchtigungen zum Beispiel bei Schnee und Eis gibt. Diese Eigenschaften machen das TSB zur überlegenen Lösung beim zukünftigen Aus- und Neubau der Nahverkehrsinfrastruktur, besonders in dicht besiedelten, urbanen Regionen und deren Peripherie.
Für einen effizienten Gütertransport zwischen stark frequentierten Container-Hubs, Hafenterminals und deren Anbindung an umliegende Verteilzentren können spurgebundene Verkehrssysteme eine nachhaltige Alternative darstellen.
Dank modernster Magnetschwebetechnologie bietet das Transport System Bögl Cargo (TSBcargo), die passende Lösung. Mit ihm können einzelne Containereinheiten unabhängig und bedarfsorientiert mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h schnell, flexibel und effizient verteilt werden.
Dank des
emissionsarmen Transportvorgangs auf einer
separaten Trasse ergibt sich nicht nur eine Entlastung der Straßeninfrastruktur, sondern auch der Umwelt und der Anwohner in dicht besiedelten Regionen.
Vollautomatisierte Prozesse garantieren eine hohe Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig höchster Redundanz. Die
Trassen nutzen dabei bereits bestehende
Verkehrskorridore und können somit platzsparend in dicht bebaute Gebiete integriert werden. Von der Planung über die industrielle Fertigung der Komponenten, die Montage vor Ort bis hin zum Betrieb des Systems liefert Max Bögl mit dem TSB
cargo ein effizientes, schlüsselfertiges
Komplettsystem, das die Zukunft des Gütertransports neu definiert.