Moderne Gaunerzinken bzw. Gaunerzinken 2.0
Viele Kriminelle haben sich heute auf "digitalen Einbruch" spezialisiert. Dabei setzen sie auch auf das sogenannte "Warchalking" (zusammengesetzt aus "War" = Krieg und "Chalking" = mit Kreide zeichnen). Dafür spionieren sie aus, an welchen Häusern offene und ungesicherte WLAN-Netzwerke zu finden sind. Diese kennzeichnen sie für andere Kriminelle mit halbkreisförmigen oder kreisförmigen Symbolen an Laternenmasten, dem Straßenpflaster oder an Häusern. In den Codes sollen sogar Netzkennungen und Kennwörter verschlüsselt sein, um sich in geschlossene Netzwerke einzuwählen.
Warchalking ist die visuelle Ergänzung zum Wardriving, bei dem man mit spezieller Software in einem Auto oder zu Fuß nach WLAN-Netzwerken sucht.
So können Einbrecher Heimnetzwerke einfach hacken und auf verschiedene Geräte zugreifen. Sind in einem Smart Home auch Alarmsysteme oder digitale Türschlösser mit dem Netzwerk verbunden, haben die Kriminellen auch darauf Zugriff und verschaffen sich so Zugang zum Haus. Diese Zeichen am Haus sind daher ein dringender Grund, sich intensiv mit der Sicherheit des eigenen Netzwerkes auseinanderzusetzen.