Bei der
Parkettverlegung führt eine zu hohe Restfeuchtigkeit im
Estrich dazu, dass sich die auf eine Restfeuchtigkeit von 9 ± 2 %, in Sonderfällen auf 8 ± 2 %, eingestellte Restfeuchtigkeit der
Parketthölzer während der Verklebung durch Feuchtigkeitsaufnahme aus dem
Estrich erhöht. Dies führt zum Quellen der Hölzer und einer damit verbundenen Flächenverschiebung, d. h. noch während der Verklebung des
Parketts auf dem
Estrich verschiebt sich die ganze Fläche zu den Wänden hin. Die Klebeschicht zwischen
Parkett und Untergrund härtet nun aus. Mit der
Inbetriebnahme der Fußbodenheizung verringert sich die relative Feuchte im Holz, was mit einer Schwindung der einzelnen
Parkettstäbe oder Flächenelemente verbunden ist. Als Folge dieses Vorganges entstehen an den Rändern einzelner
Parkettlamellen oder Teil flächen, mehr oder weniger große Spalten, die oftmals auf eine zu hohe Restfeuchte des Holzes zurückgeführt werden, manchmal jedoch mit der Feuchtigkeitsaufnahme aus dem
Estrich zusammenhängen.