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18.03.2018 10:50:30 |
Hallo zusammen, ich spiele mit dem Gedanken, meine Fensterscheiben gegen 3-fach Verglasung auszutauschen. Die Fenster sind (erst) gut 10 Jahre alt und ich ärgere mich eigentlich, dass ich nicht gleich auf 3-fach Verglasung zurückgegriffen habe. Vom handwerklichen Geschick her würde ich mir dies sogar selbst zutrauen. Allerdings habe ich keine Ahnung, was so eine maßangefertigte Fensterscheibe kosten würde. Gibt es hier einen Quadratmeterpreis? Wer hat so etwas schon mal gemacht? Oder ist dies völliger Blödsinn??? Für Tipps bzgl. der Kosteneinschätzung wäre ich euch dankbar! Viele Grüße Markus
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18.03.2018 11:01:08 |
Eigentlich ist der Fenster- oder Glastausch ziemlich einfach (wenn man zu dem Fachmann bei der Arbeit beobachtet). Auch sollte man klären, ob die Fenster für 3-Scheibenglas geeignet sind.
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18.03.2018 11:22:53 |
Zitat von Markusheizer  ... spiele mit dem Gedanken, meine Fensterscheiben gegen 3-fach Verglasung auszutauschen. Die Fenster sind (erst) gut 10 Jahre alt ... Was für Bauelemente sind das denn? Holz oder Kunststoff? Beschläge intakt - regelmäßig gewartet? Theoretisch ist ein Tausch der Gläser simpel - habe das selbst beruflich unzählige male gemacht.
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18.03.2018 11:49:16 |
Was willst Du denn erzielen? Energieeinsparung? Dann würde ich ausrechnen, wann sich das amortisiert. Wenn es über 30 Jahre sind, macht es m.E. wenig Sinn. Ganz grob überschlagen: Wechsel von Uwert 3,0 auf 1,0 spart 150kWh/a/m², also rund 7,50€. Neue 3er Scheiben liegen in der Größenordnung von 200€/m², sind wir bei 27 Jahren Amortisationsdauer. Ohne Nebenkosten (z.B. Dichtungsmaterial, etc) und Arbeit. Wenn es Dir um gesteigerten Komfort geht (höhere Oberflächentemperaturen, weniger kalte Luftbewegung am Fenster) dann muss es sich natürlich nicht amortisieren. Frage ist, ob Du 3-Scheibengläse problemlos in die vorhandenen Rahmen bekommst. Und was die Beschäge zum gesteigerten Gewicht sagen. Grüße Martin
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18.03.2018 12:11:07 |
Hallo, die Fenster sind aus Holz und in gutem Zustand. Mich nervt eigentlich (nur), dass trotz Lüften im Winter die Scheiben immer leicht beschlagen sind. Teilweise hat sich unten am Fenster ( Silikonfuge) Schimmel gebildet. Vielleicht belasse ichs auch erst mal bei einer Grundüberholung (neue Silikonfugen) sowie neue Gummidichtungen, die sind nämlich auch schon recht ausgehärtet. Grüße Markus
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18.03.2018 12:14:48 |
Wie ist denn die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur?
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18.03.2018 12:54:05 |
Bei 10 Jahre alten Fenstern würde ich mich erst mal schlau machen welche Gläser da drin sind. Denn damals baute man bereits gute Gläser mit einem U-Wert um die 1,3 ein. Mehr lohnt eh nicht. Ich hatte vor etwa 8 Jahren bei meinen 30 Jahre alten Holzfenstern neue Scheiben ( U-Wert 1,2 ) einbauen lassen. Es hat nach meinen Aufzeichnungen ca. 100 Liter Öl eingespart. Dafür ist aber die Aufwärmung der Zimmer im Frühjahr durch die Sonne schlechter. Helligkeit geringfügig auch dunkler geworden. Also kein Vorteil ohne Nachteil. Erhoffe Dir aber nicht allzuviel damit. 3-fach verglaste Fenster sind zwar in puncto Dämmung und Schallschutz deutlich besser. Aber dafür ansonsten gute Fenster herausreißen ist Geldverschwendung . Hat nur Sinn bei einer Generalsanierung. 3-fach Scheiben in einen 2 - Scheibenrahmen einbauen geht nicht. Die Gläser sind einmal zu schwer und der Rahmen zu schmel.
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18.03.2018 13:11:06 |
Zitat von Markusheizer  ... die Fenster sind aus Holz und in gutem Zustand. Mich nervt eigentlich (nur), dass trotz Lüften im Winter die Scheiben immer leicht beschlagen sind. Teilweise hat sich unten am Fenster ( Silikonfuge) Schimmel gebildet ... Hast Du zufällig aufgepasst als die Fenster montiert worden sind? Wie sind die denn an den Baukörper angeschlossen worden? Bzgl. der Tauglichkeit für 3-Scheiben-Glas Deiner 2-Fach verglasten Holzfenster müsstest schon mal etwas mehr erzählen! Welche Bautiefe haben denn dieTeile? Die Glasleisten könnte man sicherlich für stärkere Gläser nacharbeiten. Ein paar Fotos würden u. U. hilfreich sein! Die bei uns im Haus seit 1999 montierten Bauelemente sind damals übrigens schon mit 1,1ser Glas geliefert worden - darum schau mal was bei dir überhaupt drin ist! .>)
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18.03.2018 14:29:29 |
Ich denke, wirtschaftlich ist da bei 10 Jahre alter Verglasung nichts zu holen. Das Kondensatproblem deutet auf Mängel beim Heiz/Lüftungs- verhalten hin. An meinen älteren Doppelglasfenstern gibt es nie Beschlag und da schimmelt nichts. Hast Du mal die relative Luftfeuchtigkeit bei Dir gemessen? (Hier z.Z. unter 40 %) Vielleicht lieber in Fensterfalzlüfter, für eine erhöhte Grundlüftung, investieren, wenn ausreichende Lüftung nicht gewährleistet werden kann? Grüsse winni
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18.03.2018 15:22:43 |
Hast Du gesehen wie Deine Fenster eingebaut worden sind? Nach Rosenheim Din kommt ein Kompriband außen zwischen Mauer und Fensterrahmen, Innnen Dichtungsband über Rahmen und Innenwand. Kein Bauschaum, weil Bauschaum sich nicht wieder ausdehnt und dem Arbeiten des Fensters entgegensteht.
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Verfasser: Pxxxxxxxxxxxxxxo | Zeit:
18.03.2018 15:25:33 |
Hallo, ich kann winni nur voll zustimmen. Auf meinen doppelverglasten Fensterscheiben aus 2006, kondensiert nichts. Wenn die Feuchtigkeit zu hoch, ist muss sie irgendwohin. Wenn die Scheiben wärmer werden, kondensiert sie wohmöglich noch an den Wänden (wenn diese dann die kälteste Stelle werden). Lüftungsverhalten ändern! Wenn das nicht machbar ist (wie bei mir damals) - dann für automatische Lüftung sorgen! Wenn es sein muss, mit Fensterfalzlüfter. Gruss PeSo
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18.03.2018 18:35:09 |
Tja, die Fensterscheiben sind die besten Entfeuchter und ein Schutz für andere Wärmebrücken. Nur muss dann das Kondensat auch "abgeführt" werden
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18.03.2018 18:54:42 |
Auf meinen doppelverglasten Fensterscheiben aus 2006, kondensiert nichts.Ist das generell bei allen Scheiben so oder nur bei einem Fenster ? Sollte das bei einem Fenster der Fall sein ist die Scheibe kaputt. Sie ist undicht geworden und das Vakuum verloren. Hatte ich mal bei einer Scheibe. Nebenbei bemerkt: So schlecht sind nun die modernen Doppelglasscheiben auch nicht. Deine Wand daneben hat sicher einen schlechteren Wert.
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18.03.2018 19:12:28 |
Zitat von -lfx-  Sollte das bei einem Fenster der Fall sein ist die Scheibe kaputt. Sie ist undicht geworden und das Vakuum verloren. Da ist kein Vakuum. Im Scheibenzwischenraum ist entweder Luft oder ein Edelgas. Bei annähernd Normaldruck. Zitat von -lfx-  Nebenbei bemerkt: So schlecht sind nun die modernen Doppelglasscheiben auch nicht. Deine Wand daneben hat sicher einen schlechteren Wert.
Wohl kaum. Dann wäre die Wand patschnass, wenn es schon an den Scheiben kondensiert. Und schlechtere Dämmung als Isolierglas hat allenfalls ein Zelt oder eine ungedämmte Beton- oder Vollziegelwand. Grüße Martin
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18.03.2018 20:30:09 |
Hallo, das Haus ist in Holzständerbauweise. Die Fenster sind der kälteste Punkt und da kondensiert es bei mir - in den überwiegend bewohnten Räumen. Lüften müsste ich da sehr viel, wenn ich das wegbringen wollte. Wie gesagt, die Fensterscheiben sind im Winter wesentlich kälter als die Hauswand. Grüße
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Verfasser: Pxxxxxxxxxxxxxxo | Zeit:
18.03.2018 20:32:48 |
Hallo, Zitat von -lfx-  Auf meinen doppelverglasten Fensterscheiben aus 2006, kondensiert nichts.Ist das generell bei allen Scheiben so oder nur bei einem Fenster ? Sollte das bei einem Fenster der Fall sein ist die Scheibe kaputt. Sie ist undicht geworden und das Vakuum[...] also, ich wollte damit nur sagen, dass der Kondensat an den Scheiben eher nichts mit der Doppelverglasung zu tun hat, sondern mit der erhöhten Luftfeuchtigkeit. Dafür die Scheiben austauschen zu wollen, halte ich nicht für sinnvoll. Wenn die Fenster wirklich nicht defekt sind (was nach 10 Jahre nicht anzunehmen ist), dann sollte man das Geld lieber in ener vernünftigen Lüftung stecken - da hat man viel mehr von. Ich wollte damals auch gerne 3-fach Verglasung einsetzen lassen, aber der Aufpreis der Baufirma war unveschämt hoch (wie übrigens für alle Sonderwünsche). Gruss PeSo
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18.03.2018 20:41:45 |
Zitat von Markusheizer  Hallo, das Haus ist in Holzständerbauweise. Die Fenster sind der kälteste Punkt und da kondensiert es bei mir - in den überwiegend bewohnten Räumen. Lüften müsste ich da sehr viel, wenn ich das wegbringen wollte. Wie ist denn nun die Luftfeuchtigkeit?
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18.03.2018 21:30:02 |
Hallo, ich habe da eher einen einfachen Luftfeuchtemesser. Dieser zeigt so um die 39 % an. Eigentlich müsste dies doch ok sein - oder? Grüße
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18.03.2018 22:11:47 |
Hallo nochmal, an dem Innenband der Glasscheibe habe ich noch folgenden Aufdruck gefunden: (allerdings ohne Gewähr, da nicht besonders gut lesbar) WCN 20.07.04 1421 78 Unitop S Vielleicht könnt ihr ja damit etwas anfangen. Grüße
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18.03.2018 22:18:26 |
und noch eine Möglichkeit.......Eben im Netz entdeckt:
"Beschlag, der sich U-förmig an den unteren Randbereichen von Isolierverglasungen bildet, hat seine Ursache in den nicht thermisch trennenden Alu-Stegen zwischen den Gläsern. Abhilfe schafft hiernur der Austausch gegen Isolierglas mit sog. "Warmer Kante".
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19.03.2018 10:36:21 |
@Markus, ja es ist der Randverbund und nicht die Gläser. Hab auch noch 2 Türen 1 Fenster jeweils 2 Flügel mit 1,1 Glas von so um die 2000, da bildet sich bei sehr tiefen Außentemperaturen, trotz niedriger Luftfeuchte Tauwasser am unteren Rand. 1 Scheibe davon wurde vor ein paar Jahren trüb, dann hab' ich die Scheibe mit 1,1er Glas getauscht, an dieser gibt es kein Tauwasser mehr. Ärgere mich nur, dass ich nicht eine 0,6 er dreifach Scheibe eingebaut hab, durch schmälern der Leisten wär es gut möglich gewesen. Fenstertauch rechnet sich sicher nicht, Glastausch ebenfalls nicht aber wegen dem lästige Tauwasser überlege ich auch die Scheiben zu tauschen. Wieviele Bäder oder Küchen werden herausgerissen weil man beim Hausbau was "Modernes" haben wollte, aber Mode ist noch vergänglicher wie die Technik und die Frauen wünschen sich öfters was Neues. Achte bei neuen Scheiben auf einen guten Randverbund ( Swisspacer...) kostet extra. WB
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19.03.2018 10:51:38 |
In einem modernen Haus sind die Fenster immer schlechter gedämmt, als der Rest der Haushülle. Eine "warme Kante" haben die wenigsten Verglasungen und es gibt trotzdem kein/kaum Tauwasser an der Scheibe, wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt. (Mein Glas hat auch keine warme Kante) Mit diesem Taupunktrechner kannst Du den Taupunkt ermitteln: https://rechneronline.de/barometer/taupunkt.phpDas gibt z.B. bei Lufttemperatur 21 Grad und 39 % relative Luft feuchtigkeit den Taupunkt 6,51 Grad. So kalt wird Dein Glas auch am Randverbund kaum sein. Ich nehme daher an, das Deine Luftfeuchtigkeit wesentlich höher liegen muss. Grüsse winni
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19.03.2018 12:31:04 |
Hallo nochmal, danke für die Antworten. Mit welchem (bezahlbaren) Gerät könnte ich denn zuverlässig die Luftfeuchtigkeit errechnen? Grüße Markus
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19.03.2018 12:43:11 |
Hallo nochmal, könnte es denn auch sein, dass die kältere Luft in der Nähe des Fensters eine höhere Luftfeuchte aufweist. Mein Luftfeuchtemesser steht eher raummittig. Ich werde dieses mal in der Nähe des Fensters aufstellen und dann sehen. Grüße Markus
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19.03.2018 12:46:38 |
Wohl kaum. Dann wäre die Wand patschnass, wenn es schon an den Scheiben kondensiert.Einen großen Unterschied gibt es da schon : Eine Wand, auch wenn sie viel schlechter ist wie der U-Wert des Fensters, besteht in der Regel aus Material welches die Luftfeuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Eine Glasscheibe tut das nicht. Deshalb kondensiert es an ihr und nicht an der Wand. Leute, bleibt doch auf dem Boden der Realität ! Ein Fenster mit Werten um die 1 ist völlig ausreichend. Wieviel Tage im Jahr ist es wirklich so kalt daß das eine Rolle spielt ? Wenn man das liest was manche Leute so theoretisieren dürfte die Menschheit vor Erfindung des Dreischeibenglases gar nicht überlebt haben. Das Problem: Die Leute haben zuviel Geld und hören zuviel auf falsche Propheten die es gerne haben wollen ...
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