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OldBo
04.04.2016
In Wohngebäuden werden Wasserspülklosetts (WC) eingebaut. Diese beseitigen menschliche Ausscheidungen (Fäkalien und Urin).
Tiefspülbecken
 Tiefspülbecken
Quelle: Villeroy & Boch AG
Flachspülbecken
 Flachspülbecken
Quelle: Villeroy & Boch AG
Hock-WC
 Hock-WC
Quelle: Villeroy & Boch AG
Quelle: Voss Sanitärtechnik GmbH
Quelle: Geberit Vertriebs GmbH
Einbaumaße - Beispiel - WC
 Einbaumaße - Beispiel - WC
Quelle: Hansgrohe AG, Schiltach
In Wohngebäuden werden Wasserspülklosetts (WC) eingebaut. Diese beseitigen menschliche Ausscheidungen (Fäkalien und Urin). Essenreste dürfen nicht in die Kanalisation eingebracht werden.

Klosettanlagen unterscheidet man in
  •  Sitz-WC
  •  Hock-WC

Sitz-WC
Sitz-WC's werden sitzend benutzt. Die Montage- oder Sitzhöhe muss auf die Benutzer abgestimmt werden. Die Normalmaße sind bei WC-Becken ohne WC-Sitz ca. 400 mm.
Nach Montageart unterscheidet man
  •  bodenstehende WC-Becken (Stand-WC)
  •  wandhängende WC-Becken (Wand-WC)

Wandhängende WC-Becken haben auf Grund ihrer Bodenfreiheit den Vorteil, dass der Fußboden besser gereinigt werden kann und sind dadurch hygienischer. Die Befestigung muss mit den zu der Wand passenden Befestigungen (Montagerahmen oder passende Wanddübel und Schrauben) und nach den Herstellerangaben durchgeführt werden.

Nach der Art des Beckens und der Form des Geruchverschlusses unterscheidet man
  •  Tiefspül-WC
  •  Zungen-WC
  • Flachspül-WC

In innenliegenden Sanitärräumen und WC-Anlagen in Bädern sollten mit Tiefspül-WC's ausgestattet werden. Da die Fäkalien in eine flache, mit wassergefüllte Mulde (Geruchsverschluss/Siphon) fallen, ist die Geruchsbelästigung sehr gering.
Bei dem Zungen-WC wird durch die spezielle Form der Wand am Siphon (Zunge) ein Zurückspritzen des Wassers aus dem Geruchsverschluss gemindert.
Bei Flachspül-WC fallen die Fäkalien in eine flache, mit wenig wassergefüllte Mulde. Dieses WC-Becken verursacht eine starke Geruchsbelästigung und sollte nur in WC-Räume eingesetzt werden, die gut zu lüften sind. Sie werden aber auch eingesetzt, wenn der Stuhl z. B. im Krankheitsfall beobachtet werden muss.

Hock-WC
Hock-WC's sind eher in südlichen Ländern verbreitet. Sie werden in hockender Stellung benutzt und da dabei kein unbekleidetes Körperteil das WC-Becken berührt, sind sie sehr hygienisch. Deswegen werden sie WC's zunehmend auch in öffentlichen Toilettenanlagen und Raststääten eingesetzt.

Dusch-WC
Außerdem gibt es auch Dusch-WC's, bei denen an der Hinterseite der Toilette eine Düse angebracht ist. In diesem Fall ist seine Benutzung auf die Reinigung der Genitalien und des Afters beschränkt. Diese Dusch-WC's können auch beheizte Sitzflächen und/oder einen eingebauten Lufttrockner haben, der nach der Reinigung die Genitalgegend trocknet. Es gibt auch eine Ausführung mit Geruchsabsaugung.
Ein Dusch-WC wird im privaten Bereich dann eingebaut, wenn kein Platz für ein Sitzwaschbecken (Bidet) vorhanden ist. Auch in Krankenhäusern und Altenwohnheimen werden sie zunehmend eingebaut.

WC-Spüleinrichtungen
WC-Becken können durch Druckspüler oder Spülkästen entleert werden. Welches Spülsystem zum Einsatz kommt,  hängt vom WC-Typ und den Anforderungen (Platzbedarf, sofortige Spülwiederholung) ab.
Ein Druckspüler benötigt außerdem zur zuverlässigen Funktion einen Mindestfließdruck. Ein Druckspüler für WC-Becken muss mindestens DN 20 haben. Damit der WC-Sitz und Deckel in hochgeklappter Stellung stehen bleibt, muss ein bodenstehende WC-Becken weit genug vor der Wand montiert werden.
Wenn ein kurzzeitiger, hoher Spülstrom verlangt wird, dann wird ein Spülkasten verwendet. Dazu muss ausreichend Platz vorhanden sein. Auch muss mit einer längeren Wartezeit bis zur nächsten Spülung gerechnet werden. Aber hier kann das Rohrnetz kleiner dimensioniert werden.
Spülkästen gibt es in
  •  Aufputzausführung (aufgesetzt, tiefhängend, halbhoch und hochhängend)
  •  Unterputzausführung (Vorwandinstallation)

Zubehör
Zu einer WC-Anlage gehören
  • WC-Sitz, mit oder ohne Deckel
  • WC-Papierhalter
  • WCBürste mit Schmutzwasserschale

WC-Sitze (aus thermoplastischen, duroplastischen oder aus Holzwerkstoffen) müssen stabil, sehr widerstandsfähig gegen Urin und aggressive Reinigungsmittel sein. Die Befestigung kann modellabhängig mit durchgehenden Schrauben oder mit einer verdeckten Dübelbefestigung erfolgen.
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