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OldBo
23.08.2012
In der Praxis setzt sich im Neubau und besonders bei der Bad- und Küchensanierung zunehmend die Vorwandinstallation durch. Bei Installation der Rohrleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) bleiben die Wände in ihrer Substanz erhalten und die volle Wandstärke gewährleistet weiterhin die Statik, den Schall- und Brandschutz.
Installationssystem GIS
 Installationssystem GIS
Quelle: Geberit Vertriebs GmbH
Für die Planung und Ausführung von Vorwandinstallationen und Installationswände gibt es keine speziellen Vorschriften. Auch bei dieser Installationsart sind die Vorschriften und Normen der Trink-, Abwasserinstallation und Lüftunganlagen zu beachten. Außerdem müssen die EnEV, DIN 4108-2 "Wärmeschutz im Hochbau",  DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" und DIN 18195 -1 bis 10 Bauwerksabdichtungen beachtet werden.

In der Praxis setzt sich im Neubau und besonders bei der Bad- und Küchensanierung zunehmend die Vorwandinstallation durch. Bei Installation der Rohrleitungen (Trinkwasser, Abwasser, Heizung) bleiben die Wände in ihrer Substanz erhalten und die volle Wandstärke gewährleistet weiterhin die Statik, den Schall- und Brandschutz. Außerdem gibt es keinen Bauschutt, keine Staubentwicklung und keine Lärmbelästigung durch das Stemmen oder Fräsen.

Bei dem Einsatz der Installationswände verkürzen sich die Montagezeiten auf der Baustelle, größere Bauvorhaben sind mit weniger Personal durchführbar und die Baunebenleistungen (Mauer- und Putzarbeiten) werden reduziert. Dadurch kann die Installation einschließlich des Trockenbaus und der Gewährleistung aus einer Hand erstellt werden. Außerdem sind viele Installationsprozesse durch die Vorfertigung in Werkstätten durchzuführen. Eine funktions- und maßgerechte Anordnung der Armaturen und eine auf Dauer sicher montierte Sanitärgegenstände werden durch die integrierten Anschluss- und Befestigungsmöglichkeiten gewährleistet. Spätere Instandhaltungskosten werden durch einfachere Schadensfeststellung und Instandsetzung reduziert.

Das umfangreiche Angebot innerhalb der Systeme schafft eine freie Raumgestaltung (nutzbare, großzügige Ablageflächen, auch in abgestuften Höhen, Raumteiler, Eckmontagen).

Vorwandinstallationen / Installationswände bestehen aus
  • einem Traggerüst (z. B. Metallrahmen, Schaumstoffblock), das
    - die erforderlichen Lasten aufnimmt (Widerlager z. B. durch Montageraumabdeckungen oder spezielle Stützfüße),
    - die Halterungen für Sanitärobjekte, Armaturenanschlüsse und Rohrleitungen trägt,
    - bei WC-Bausteinen den UP-Spülkasten bzw. die UP-Druckspülvorrichtung integriert,
    - bei Urinal-Bausteinen die UP-Druckspüler bzw. selbstauslösende Armaturen aufnimmt,
    - mittel- oder unmittelbar als Untergrund für die Verkleidung oder bei Einmauerung als Putzträger dient,
  • Befestigungselementen zur Wand- und/oder Bodenbefestigung (teilweise auch nur zur Montagefixierung) sowie
    zum Höhen- und Tiefenausgleich, meist am Traggerüst montiert oder Bestandteil desselben,
  • Sanitärinstallationen,
    - komplett, so dass nur noch die Verbindungen zum nächsten Element hergestellt werden müssen
    - Teilinstallationen, wie WC-Anschlussbögen
    - ohne Sanitärinstallationen
  • Zubehör (Halteschienen (für Wand- und/oder Bodenbefestigung), Profile, Laschen, Montageraumverkleidungen/
    Abdeckungen)

Da es sich bei Vorwandinstallationen um in sich geschlossene Systeme handelt, passen nur die Elemente eines Systems zueinander. Außerdem unterscheidet man zwischen Trocken- und Nasssysteme.

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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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