Eine der wichtigsten Voraussetzung für den Werterhalt eines Hauses ist eine fachgerechte Bauwerksabdichtung. Diese besteht in der Hauptsache aus der Außenabdichtung, Sockelabdichtung und Innenabdichtung.
Um wirksame Maßnahmen gegen Feuchtigkeit einzuleiten, müssen die Ursachen vollständig aufgeklärt sein. Die Analyse übernimmt ein Fachbetrieb. Die Experten ermitteln zunächst die bestehenden Probleme und ergreifen dann geeignete Maßnahmen.
Die Abdichtung erdberührter Bauteile gehört in jedem Fall in die Hände eines ausgewiesenen Fachbetriebes. Eine fehlerhafte Planung oder Ausführung der erdberührten Bauwerksabdichtung führt im schlimmsten Fall zu gravierenden Bauschäden und enormen Sanierungskosten. Bereits kleinste Schadstellen bei der Abdichtung beeinträchtigen die Wirksamkeit der gesamten Maßnahme.
Eine steigende Bodenfeuchte ist die Gefahr für den Keller bzw. Fundament und Bodenplatte. Hier dringt über die Stellen mit fehlerhaften Abdichtung über Putz, Mauerwerk oder Beton die Feuchtigkeit ein. Auch hygroskopische Feuchte kann durch eine hygroskopische Wasseraufnahme (kapillar aufsteigende Feuchtigkeit) in das Gebäude gelangen. Dabei nehmen Salze Wasser aus der Außen- und/oder Innnenluft auf und lagern es im Baustoff ab. Aber auch durch Kochen, Waschen, Duschen und Zimmerpflanzen entsteht viel Feuchtigkeit, die sich als Kondensat im Inneren des Hauses niederschlägt. Dadurch können Schäden vom Keller bis zum Dach auftreten. Die Feuchtigkeit verschlechtert die Dämmeigenschaften und fördern die Schimmelpilzbildung und/oder Schwammbildung. Neben muffigem Geruch, Flecken an den Wänden und schlechtem Raumklima zersetzt der Pilz die Bausubstanz und kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen (z. B. Asthma, Allergien) führen.
Seit 1. Juli 2017 gelten für Bauwerksabdichtungen neue Normen. Was sich für die Planung und Ausführung der Abdichtung erdberührter Bauteile geändert hat und worauf Sie zu achten haben, zeigen wir in unserer neuen Nafuflex-Broschüre, die den Titel „Flexible Bauwerksabdichtung für erdberührte Bauteile gemäß DIN 18533“ trägt. Die DIN 18533 gilt für die Abdichtung erdberührter Wand- und Bodenflächen, von Wandquerschnitten und Sockelbereichen von Hochbauwerken sowie von erdüberschütteten unterirdischen Bauwerken in offener Bauweise. Wie die optimale Bauwerksabdichtung auszuführen ist, richtet sich nach den jeweiligen Bodenverhältnissen und der Wasserbelastung, die auf die erdberührten Bauteile einwirkt. Die Ausführung der Bauwerksabdichtung wird jeweils den Boden- und Wasserverhältnissen angepasst. Mit dem Nafuflex-Produktprogramm erreichen Sie eine maximale Sicherheit und nahtlose Abdichtung.
Quelle: MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG