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OldBo
02.11.2018
Bei allen Düsenkonstruktionen tritt das Öl als rotierend aus der Düsenbohrung aus. Diese Dralldüsen sind bis 6,3 kg/h gemäß DIN EN 293 und DIN EN 299 genormt. Moderne Ölbrennerdüse haben ein integriertes Abschlussventil, damit kein Öl nachtropfen kann. Jeder Hersteller hat eine besondere Konstruktion, die eine einwandfreie Funktion gewährleisten soll.
Aufbau einer Öldüse
 Aufbau einer Öldüse
Quelle: Danfoss
Sprühwinkel
 Sprühwinkel
Quelle: Danfoss
Sprühmuster/Sprühbild/Sprühkarakteristik
 Sprühmuster/Sprühbild/Sprühkarakteristik
Quelle: Danfoss

Bei allen Düsenkonstruktionen tritt das Öl als rotierend aus der Düsenbohrung aus. Diese Dralldüsen sind bis 6,3 kg/h gemäß DIN EN 293 und DIN EN 299 genormt. Moderne Ölbrennerdüsen haben ein integriertes Abschlussventil, damit kein Öl nachtropfen kann. Jeder Hersteller hat eine besondere Konstruktion, die eine einwandfreie Funktion gewährleisten soll.

Eine Düse besteht aus folgenden Teilen

  • Filter
  • Düsengehäuse
  • Düsenabschlussventil
  • Düsenkegel mit Tangentialschlitzen (Drallkörper)
  • Düsenplatte mit Bohrung

In den Tangentialschlitzen des Düsenkegels wird die Druckenergie in Bewegungsenergie umgewandelt. Das Öl tritt als rotierend in die Wirbelkammer (Raum zwischen Düsenkegel und Düsenbohrung) und dann in die Düsenbohrung ein, in der sich aufgrund des Dralls ein Luftkern bildet, weil das Öl wird an die Seiten der Bohrung gedrückt wird. Das Heizöl verlässt die Düse in Form eines Hohlstrahls, der sich im weiteren Verlauf je nach Form der Düsenbohrung in Hohl- oder Voll- oder Halbvollkegel mit Sprühwinkeln von 30° bis 80° ausbildet. Der Öldurchsatz wird durch die Gestaltung der Tangentialschlitze und der Düsenbohrung sowie den Öldruck bestimmt.

Der kleinste Öldurchsatz liegt bei ca. 1,2 l/h, darunter gibt es Probleme, weil Schmutzpartikel oder Crackprodukte die Düsenbohrung verstopfen können.

Der Sprühwinkel und das Sprühmuster der Düse werden nach der Mischeinrichtung des Brenners und der Form der Brennkammer ausgewählt.

Markierungen auf der Öldüse
Markierungen auf der Öldüse
 Markierungen auf der Öldüse
Quelle: Danfoss
  • Hersteller
  • kg/h – DIN EN 293 = 10 bar, 3,4 mm2/s, 840 kg/m3
  • 80° II Charakteristik der Öldüse
  • Ölbrennerdüse entsprechend DIN EN 293 und 299.
  • USgal/h = 7 bar, 3,4 mm2/s, 820 kg/m3
  • Sprühwinkel
  • Sprühmuster
Düsen für kleine Leistungen
Fi-Düse
 Fi-Düse
Quelle: tetec thermo-technik Müller GmbH & Co. KG
Mit der Fi-Düse 0.15 gph werden neue Leistungsbereiche für Ölbrenner erschlossen. Nennleistung  bei 100 PSI (7 bar)  0.15 USgal/h (+6 %/-2 %) bzw. bei 10 bar (145 PSI)  0.57 kg/h (± 4 %). Damit sind jetzt Fluidics Instruments Düsen im Leistungsbereich bis zu 5 kW hinab verfügbar.

Für einen störungsfreien Betrieb von Düsen mit der Leistung kleiner als 0.30 USgal/h ist unbedingt für eine ausreichende Vorfilterung des Brennstoffes mit einer Filterweite kleiner als 50 µm zu sorgen.
Öldüsenschlüssel
Öldüsenschlüssel
 Öldüsenschlüssel
Quelle: Wagner & Co.

Eine Öldüse sollte grundsätzlich mit einem Öldüsenschlüssel ein geschraubt werden. Damit kann der Düsenstock ordentlich gegengehalten werden und die Düse wird nicht beschädigt. Je nach dem vorhanden Platz kann auch ein passender Steck- oder Ringschlüssel eingesetzt werden.

Bei jedem Düsenwechsel müssen die Abgaswerte gemessen werden!

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