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OldBo
21.03.2014
Vorräte an fossilem Wasser mit einem Alter bis zu 40.000 Jahre, die wasserwirtschaftlich genutzt werden können, befinden sich in den Sedimentationsbecken des Sahararaumes, wo sie zunehmend zur Wasserversorgung der dichter besiedelten nordafrikanischen Küstenregionen oder zur landwirtschaftlichen Bewässerung genutzt werden.

Vorräte an fossilem Wasser mit einem Alter bis zu 40.000 Jahre, die wasserwirtschaftlich genutzt werden können,  befinden sich in den Sedimentationsbecken des Sahararaumes, wo sie zunehmend zur Wasserversorgung der dichter besiedelten nordafrikanischen Küstenregionen oder zur landwirtschaftlichen Bewässerung genutzt werden.

Fossiles Wasser (Grundwasser) kann

  • aus früheren niederschlagsreichen Zeiten in Lagerstätte in großen Tiefen eingelagert sein.  Dieses Wasser wird nicht mehr durch aktuellen Niederschläge erneuert und hat somit nicht mehr am atmosphärischen Wasserkreislauf teilgenommen
  • synsedimentär in Grundwasserleitern eingeschlossenes Wasser sein.

Ein Beispiel hierfür sind die Grundwasservorkommen in den nubischen Sandsteinen der Ostsahara, die aufgrund von 14C-Datierungen (radiometrischen Datierung) feuchteren Perioden des Neolithikums bzw. generell des Pleistozäns zugeordnet werden können. Der letzte große Wassernachschub kam vor ca. 10.000 Jahren, als in Europa die jüngste Eiszeit zu Ende ging und eine Warmzeit anbrach. Hier lagerten sich in Nord- und Südeutschland fossiles Grundwasser ab. Damals schmolzen die Gletscher und große Wassermengen verdunsteten. Die Wolken des afrikanischen Monsuns brachten Regen bis in das heutige Kerngebiet der Sahara. Unter der größten Wüste der Erde lagern große fossile Grundwasservorräte. Das älteste Wasser (25 Millionen Jahre alt), das in kristallinem Gestein gefunden wurde, stammt aus einem 2,8 Kilometer tiefen Bergwerk in Südafrika.

Fossiles Grundwasser gibt es auch im Mittleren Westen der USA: Hier erstreckt sich unter den Staaten Nebraska, Kansas, Colorado, Oklahoma, Texas und New Mexico ein riesiger Grundwasserspeicher (Ogallala-Aquifer). Der aus Sand- und Kiesablagerungen bestehende Gesteinsschutt hat einst insgesamt 3.450 km3 Grundwasser gespeichert.

Diese Wasservorräte sind sehr groß, aber begrenzt. Denn die angezapften Vorkommen haben keine Zuflüsse mehr und sind nach dem Abbau unwiederbringlich verloren.

Artesischer Brunnen
Artesischer Brunnen
 Artesischer Brunnen
Quelle: Bosy
Der artesische Brunnen wird durch eine Bohrung in den Grundwasserleiter abgeteuft. Diese Leiter haben einen Druckspiegel über Geländeoberfläche (gespannt) und dadurch ein artesisches (freies) Überlaufen des Grundwassers. Der Druck entsteht durch die bestimmte Position der beiden Schichten (Schräg- oder Senklage). Damit das Wasser nicht frei ablaufen kann, wird es durch eine Absperrvorrichtung entnommen werden.
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schorni1 schrieb: Wer PASSEND dimensioniert braucht NICHTS befürchten. @ogli Wenn Du schon 4 Jahre drin bist, dann muss ja mindestens ein mal die Feuerstättenschau erfolgt sein, bei der der komplette Schornstein zu...
carmensita schrieb: Irgendetwas ist doch immer defekt. Fragt sich, was passiert, wenn RV und DM beide - rein zufällig - intakt sind: > Schon der alte Oberinnungskesselflickermeister Kurt T. wusste, dass selten alles...
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