Nach der
TA Luft sind
leichtölbefeuerte Anlagen mit einer Leistung zwischen 5 und 25 MW mit einer Messeinrichtung auszurüsten. Dieses System soll die
Rauchgastrübung kontinuierlich ermitteln und die
Rußzahlen mit ausreichender Sicherheit bestimmen.
Messprinzip
Das Messgerät arbeitet nach dem
Streulichtverfahren. Das modulierte Licht einer
Halogenlampe mit langer Lebensdauer wird durch die Sendeoptik zu einem Strahlkegel geformt und beleuchtet im
Abgaskanal die Rauchteilchen. Das von diesen Teilchen reflektierte Streulicht wird von der Empfangsoptik innerhalb eines definierten Messvolumens erfaßt und auf dem optischen Sensor abgebildet. Dieser
Sensor wandelt das Streulicht in einen intensitätsproportionalen Signalstrom um. Die Streulichtintensität ist proportional zur Teilchenkonzentration im Messvolumen.
Die nachgeschaltete digitale Auswerteelektronik berechnet aus dem empfangenen Streulicht und der Sendelichtintensität die Teilchenkonzentration. Die errechnete Größe wird als digitaler Wert in einem vierstelligen Display angezeigt und gleichzeitig als analoges Stromsignal ausgegeben. Das Messergebnis ist kalibrierfähig und kann in Rußzahl oder mg/m
3 angegeben werden.
Der Optik- und Elektronikteil des Messgerätes ist zur Kaminseite gas- und staubdicht. Die beheizten optischen Grenzflächen werden durch eine gesonderte Spüllufteinheit von Verschmutzung freigehalten. Zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion führt das Messgerät in periodischen Abständen von 4 Stunden einen Kontrollzyklus
durch. Hierbei werden der
Nullpunkt, die Verschmutzung der optischen Grenzflächen, sowie ein Referenzwert automatisch gemessen und angezeigt. Die nachfolgenden Messwerte werden, wenn notwendig, automatisch korrigiert. Übersteigt die Korrektur einen bestimmten Wert, so wird ein Fehlersignal erzeugt.