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Autoren
OldBo
10.06.2021
Mit der Anordnung der Pumpe und des Membrandruckausdehnungsgefäßes wird der Druck- und Saugbereich der Pumpe festgelegt.
Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Druckseite
 Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Druckseite
Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Saugseite
 Pumpe im Rücklauf - MAG auf der Saugseite
Mit der Anordnung der Pumpe und des Membrandruckausdehnungsgefäßes (MAG) wird der Druck- und Saugbereich der Pumpe festgelegt. Theoretisch ist (fasst) immer der Nullpunkt der Anlage am Anschlussstutzen des MAG's. In der Praxis verschiebt sich dieser Punkt in die Anlage, wenn in den Heizflächen größere Luft(Gas)polster vorhanden sind. Diese Luft(Gas)polster wirken wie kleine Ausdehnungsgefäße. Der von der Pumpe erzeugte Unterdruck spielt erst dann eine Rolle, wenn die Anlage im Saugbereich der Pumpe liegt. Hier sollte der Differenzdruck in einem Steigestrang niemals größer als 200 mbar sein, sonst kommt es zu hörbaren Fließgeräuschen. Der Unterdruck kann dann maximal 100 mbar betragen. Da dieser dynamische Unterdruck vom statischen Druck (durch die Wassersäule) überlagert wird, können sich höchstens im obersten Bereich (vom höchsten Punkt bis 1 m darunter) einer Heizungsanlage Probleme. Durch diesen Unterdruck von 100 mbar besteht die Möglichkeit, dass Luft an den O-Ringen bzw. Stopfbuchsen der Armaturen eingesaugt wird. Das wird noch vergrößert, wenn die Druckverhältnisse in der Anlage nicht stimmen.

Die Pumpe sollte im Vorlauf des Wärmeerzeugers angeordnet sein, damit der Unterdruckbereich im WE liegt und so die Luft besser ausgeschieden wird, da Luftabscheider im WE-Vorlauf eingebaut werden sollen. Ob die Pumpe bei Wärmeerzeugern mit höheren Temperaturen im Rücklauf eingebaut werden sollte, ist fachlich umstritten. Die Pumpen sind für die thermisch höhere Belastung ausgelegt und sollten keinen Schaden nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Schmutzteilchen (Schlamm, Zunder, Schweißperlen) über den Rücklauf direkt in die Pumpe gelangen und sich nicht im natürlichen "Schlammfänger" Kessel ablagern können. Hier müsste dann zusätzlich eine Entschlammung durch einen Schlammabscheider eingebaut werden.
Nullpunkt in offenen Anlagen
Offene Anlage nach der Alten DIN 4751 Teil 1, neuere Ausführung
 Offene Anlage nach der Alten DIN 4751 Teil 1, neuere Ausführung
Offene Anlage nach der alten DIN 4751 Teil 2
 Offene Anlage nach der alten DIN 4751 Teil 2
In offenen Anlagen ist der Nullpunkt immer am Sicherheitsrücklaufanschluss. Bei Anlagen mit einer Sicherheitsleitung ist der Nullpunkt an dessen Anschlussstelle.

Die Absicherung von Pufferspeichern könnte auch als druckloser Speicher ohne Probleme nach den Vorgaben der alten DIN 4751 Teil 2 (mit einer Ausdehnungsleitung) durchgeführt werden, wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen. Eine Sauerstoffaufnahme ist sehr gering, weil es mit Sicherheit keine Zirkulation in der Ausdehnungsleitung gibt. Das Gefäß ist einfach zu berechnen, da hier 4 bis 5 % Ausdehnung incl. Wasservorlage angenommen werden kann. Auf jeden Fall sollte hier ein Fachmann zu Rate gezogen werden.
Druckverhältnisse in Heizungs-, Solar- und Kühlsystemen
Druckverhältnisse in Heizungs-, Solar- und Kühlsystemen
 Druckverhältnisse in Heizungs-, Solar- und Kühlsystemen
Quelle: Wilo SE
Druckdefinition
Druck ist der gemessene statische Druck von gasförmigen und flüssigen Stoffen in Druckbehältern oder Rohrleitungen gegenüber der Atmosphäre (Pa, mbar, bar).
Ruhedruck
Statischer Druck wenn kein Medium fließt. Ruhedruck = Füllhöhe über den jeweiligen Messpunkt + Vordruck im Membranausdehnungsgefäß.
Fließdruck

Dynamischer Druck wenn ein Medium fließt. Fließdruck = dynamischer Druck - Druckverlust.
Pumpendruck

Druck, der an der Druckseite der Kreiselpumpe bei Betrieb erzeugt wird. Dieser Wert kann anlagenbedingt vom Differenzdruck abweichen.
Differenzdruck

Erzeugter Druck durch die Kreiselpumpe zur Überwindung der Summe aller Widerstände in einer Anlage. Gemessen zwischen Saug- und Druckseite der Kreiselpumpe. Durch die Abnahme des Pumpendrucks aufgrund der Verluste entlang der Rohrleitungen, der Armaturen des Kessels und der Verbraucher, herrscht an jeder Anlagenstelle ein anderer Betriebsdruck.
Betriebsdruck

Druck, der beim Betrieb einer Anlage oder einzelner Teilabschnitte herrscht bzw. entstehen kann.
Zulässiger Betriebsdruck

Aus Gründen der Sicherheit festgelegter Höchstwert des Betriebsdruckes.
Haltedruckhöhe HH (Zulaufdruck)
Dieser Druck ist mindestens notwendig, damit keine Kavitation auftritt. Die Mindestzulaufhöhe ist abhängig von der Temperatur und dem Druck der Förderflüssigkeit.
Weitere Funktionen
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Sephiroth1 schrieb: Hallo zusammen, wir bauen ein KfW 40 Plus Haus zusammen mit meinen Schwiegereltern. Dazu kommt noch eine ELW im Keller. Das Haus würde also bewohnt von uns (2 Erwachsene, 2 Kinder), den Schwiegereltern...
Anntobo schrieb: Hallo, wir planen den Umstieg von Gasheizung auf LWWP Wärmepumpe, u.a. da wir viel PV auf dem Dach haben. Erdwärme fällt für uns wohl aus, obwohl wir die Technik toll finden - aber unser Garten müsste...
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