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OldBo
14.02.2016
Die Wasservorlage soll die systembedingten Wasserverluste einer Anlage von einer Wartung zur nächsten Wartung (einmal jährlich) ausgleichen.
Die Wasservorlage soll die systembedingten Wasserverluste einer Anlage von einer Wartung zur nächsten Wartung (einmal jährlich) ausgleichen. Der Anlagendruck im kalten Zustand sollte 0,3 bar über dem Vodruck liegen, damit eine ausreichende Wasservorlage vorhanden ist, weil über Undichtigkeiten (z. B. undichte Armaturen, automatische Be- und Entlüfter, Sicherheitsventil) Wasserverluste auftreten können, die dann zu einem Druckverlust führen. Der Anlagendruck im vollaufgeheizten Zustand muss 0,5 bar unter dem Ansprechdruck des Sicherheitsventiles liegen, damit es nicht zu "Leckverlusten" kommen kann.

Bei einer genauen Berechnung wird die Wasservorlage mit 1 % des Anlageninhalts angesetzt. In Kühlsystemen ist die Vorlage besonders wichtig, weil die Flüssigkeit unter der Fülltemperatur liegen kann.

Das MAG sollte einmal im Jahr gewartet bzw. überprüft werden.

Auch in anderen technischen Zusammenhängen spricht man von einer "Wasservorlage". So schützt das Sperrwasser in einem Siphon (Geruchsverschluss) an einem Sanitärgegenstand (Waschbecken, Waschtisch, Badewanne und Duschwanne) vor dem Austreten von Kanalgasen.

In einem Wassersackrohr (U-Rohr, Trompetenrohr) werden Druckmessgeräte durch die Wasservorlage (Kondensat) vor zu starker Erwärmung und Schmutzteilchen geschützt.

Auch in einem Standrohr und den Entwässerungsschleifen einer Niederdruckdampfheizung befindet sich eine Wasservorlage (Sperrwasser).
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