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Autoren
OldBo
22.02.2015
Ein Geruchsverschluss (Siphon) mit Sperrwasser gefüllt, ist der beste Schutz gegen ausdringende Kanalgase.
Wirksame Sperrwasserhöhe
 Wirksame Sperrwasserhöhe
Quelle: Viega GmbH & Co. KG
Ein Geruchsverschluss (Siphon) mit Sperrwasser gefüllt, ist der beste Schutz gegen austretende Kanalgase*. Dabei ist die Mindest-Sperrwasserhöhe die Vorraussetzung zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen in Gebäuden.
Die Sperrwasserhöhe ist die Höhe der Wassersäule, die das Austreten von Kanalgasen verhindert. In Gebäuden sollten Abläufe mit Geruchsverschluss eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm haben.
Ist in Außenbereichen kann auf Geruchsverschlüsse verzichtet werden, wenn Geruchsbelästigung durch aufsteigende Kanalgase nicht störend ist. Aber bei Regenrohren oder bei Balkonabläufen, die vor Fenstern enden bzw. angeordnet sind, ist  der Einbau von Geruchsperren trotzdem sinnvoll.
Bei Altbausanierungen kann es wegen der niedrigen Fußbodenaufbauhöhen bei Badabläufen mit einer niedrigeren Sperrwasserhöhe zu Problemen kommen. Hier sind evtl. andere Maßnahmen zu planen oder auf einen derartigen Ablauf muss verzichtet werden.
*Kanalgase sind übelriechende Ausdünstungen aus Abwasserkanälen, die über die Entlüftung der Abwasserinstallation abgeführt werden müssen. Die Gase entstehen aus den Abwässern, Exkrementen und Küchenabfällen, die sich in den Rohren ablagern. Normale Ausdünstungen sind nicht schädlich. Erst wenn Abfallstoffe durch Stagnation in den Leitungen verfaulen, entstehen gesundheitsschädliche Gase (z. B. Schwefelwasserstoff, Kohlensäure, Ammoniak).
Damit diese Gase nicht in die Räume eines Gebäudes gelangen, sind alle Sanitärgegenstände mit einem Geruchsverschluss (Siphon) anzuschließen. Außerdem sind die Gase einer Abwasserinstallation durch die Entlüftung über das Dach abzuführen.
Austrockende Geruchsverschlüsse
Geruchsverschluss mit Ölfilm in Geruchsverschlüssen, die längere Zeit nicht benutzt werden.
 Geruchsverschluss mit Ölfilm in Geruchsverschlüssen, die längere Zeit nicht benutzt werden.
Quelle: Bosy
In Bereichen (z. B. Dusch- oder Badewanne über oder Bodenabläufe in Fußbodenheizungen), in denen das Sperrwasser schnell austrocknet. muss eine Ausgasung der Kanalgase verhindert werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die einfachste Lösung ist ein regelmäßiges manuelles Nachfüllen mit Wasser. Außerdem gibt es Trocken-Geruchsverschlüsse (Siphon), die ohne Sperrwasser auskommen.
In Geruchsverschlüssen (Siphon), die selten oder eine längere Zeit nicht benutzt werden, kann man das Sperrwasser auch mit einem Ölfilm versehen. Hier mischt man Wasser z. B. mit Glycerin (Speiseöl ist nicht geeignet, da es mit der Zeit ranzig wird. Das Öl muss biologisch abbaubar sein) in einem Behälter an und füllt dieses Gemisch sofort in den Siphon. Im Siphon trennt sich die Mischung wieder, das Öl steigt nach oben und schließt beide Schenkel des Siphons luftdicht ab. Das Wasser kann nicht mehr verdunsten. Natürlich muss dieser Vorgang nach einer Benutzung wieder neu aufgefüllt werden.
Die Sperrflüssigkeit, die in Urinalen verwendet werden, sind nicht geeignet, weil sie nur bei Urin funktioniert.
Weitere Funktionen
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Mastermind1 schrieb: Wieviel Wärme wird denn pro Jahr benötigt? Hat die Heizung einen Wärmemengenzähler? Nur auf der Basis kann man sagen, ob eine Wärmepumpe überhaupt Sinn macht, bzw. welche Leistungsklasse benötigt wird. Vielleicht...
HFrik schrieb: Schliesse mich Old Bo an. Hydraulischer Abgleich ist der "quick and dirty" Ansatz, der auf die errechneten WErte abgleicht. DA der heizungsbauer nicht in dem Haus wohnt kenn er es realistisch aber nicht...
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