Ein mit Harz getränktes, korrosionsbeständiges Glasfaserlaminat wird auf einem
Packer fixiert und mit Hilfe von Schiebestangen an die zu reparierende Schadensstelle transportiert und positioniert. Danach wird der
Packer mit
Luft oder
Wasserdruck aufgepumpt und das Glasfaserlaminat wird an das defekte Rohr gepresst. Eine Kamera überwacht den Arbeitsablauf. Das überschüssige Harz dringt in die Schadensstellen (undichte Rohrverbindungen, Risse und Scherben ) ein und stellt eine dauerhafte Verbindung her. Bei einem feuchten Untergrund oder starkem
Wassereindrang verkleben die Harze flächendeckend. Die Dichtigkeit des Partliner-Verfahren entspricht den Anforderungen der
DIN EN 1610. Das ausgehärtete Glasfaserlaminat überdeckt ganzflächig, ohne hydraulische Veränderung, den reparierten Schadensbereich und behindert den Abfluß nicht . Dieses "
Rohr-in-Rohr-System" bildet eine Einheit mit dem vorhandenen Rohr.
Das Verfahren kann bei Fall- und
Grundleitungen und für Anschlusskanäle angewendet werden