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OldBo
18.11.2018
Als Fremdstromanoden werden hauptsächlich unlösliche Titan-Mischoxyd-Anoden eingesetzt, die isoliert in den Behälter eingebaut werden. Ein Potentiostat versorgt die Anode mit Fremdstrom.
Teile einer Fremdstromanode
 Teile einer Fremdstromanode
Quelle: Correx®
Einbau einer Fremdstromanode
 Einbau einer Fremdstromanode
Quelle: Wolf GmbH

Als Fremdstromanoden werden hauptsächlich unlösliche Titan-Mischoxyd-Anoden eingesetzt, die isoliert in den Behälter eingebaut werden. Ein Potentiostat versorgt die Anode mit Fremdstrom

Wasserbehältern aus Stahl können auch zur Verhütung von Korrosion durch Fremdstromanoden geschützt werden. Diese Methode bedarf im Gegensatz zu Magnesium-Schutzanoden (Opferanoden) keine regelmäßige Kontrolle und müssen nicht ausgetauscht werden, da sie nur in sehr wenig verbraucht werden. Das Anodenmaterial wird hierbei im Gegensatz zur Verzehranode (Opferanode) nicht verbraucht. Die Betriebskosten sind bei einer Leistungsaufnahme von 2 - 4 W zu vernachlässigen (jährliche Stromkosten ca. 5 €).

Auch Edelstahlbehälter brauchen Schutz, denn selbst der sicherste Edelstahlbehälter kann unter ungünstigen Umständen anfällig für Korrosion werden. So gibt es z. B. hohe Chloridbelastungen (>150 mg/l) außergewöhnliche Betriebsbedingungen, die auch dem Behälter aus nicht rostendem Stahl gefährlich werden können. Ebenso führt eine nicht fachgerechte Verarbeitung (Schweißnähte sind Angriffsflächen für Korrosion) zur Aufhebung der Schutzfunktion. Hier werden sicherheitshalber Fremdstromanoden eingesetzt.

Ein Netzteil versorgt die Fremdstromanlagen mit Gleichspannung. Dabei werden der negative Pol der Stromquelle mit dem zu schützenden Metall, und der positive Pol mit der Fremdstromanode verbunden. Am Transformator des Netzteils wird die Spannung zwischen Fremdstromanode und Schutzobjekt eingestellt. So entsteht der Schutzstrom. Ein geringer spezifischer Metallabtrag ist notwendig, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anoden zu erhalten.

Fremdstromanoden brauchen im Gegensatz zu Opferanoden kein negatives Potenzial gegenüber dem Grundwerkstoff zu besitzen. Durch den kathodischen Schutzstrom wird das Potential an der Grenzfläche in negativer Richtung verschoben.

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