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OldBo
21.12.2011
Das Sturmglas(-Barometer) eigentlich kein "richtiges" Barometer, weil die Flüssigkeit (Kupfersulfat- oder Campher-Alkohol-Lösung) nicht direkt auf den Luftdruck reagiert. Das Sturmglas wird seit 1750 auf Segelschiffen für die Sturmwarnung verwendet. Bis heute gibt es keine genaue Erklärung für die Funktionsweise.
Dänisches Sturmglas
 Dänisches Sturmglas
Quelle: E. S. Soerensen/Stig Larsen
Das Sturmglas(-Barometer) eigentlich kein "richtiges" Barometer, weil die Flüssigkeit (Kupfersulfat- oder Campher-Alkohol-Lösung) nicht direkt auf den Luftdruck reagiert. Das Sturmglas wird seit 1750 auf Segelschiffen für die Sturmwarnung verwendet. Bis heute gibt es keine genaue Erklärung für die Funktionsweise.

Das Sturmglas besteht aus einer hermetisch abgeschlossenen Glasröhre mit einer gesättigten, farblosen Kupfersulfat- oder Campher-Alkohol-Lösung. Bei Wetteränderungen wachsen in dieser Lösung Kristalle, in der Größe und Form auf das Wetter schließen lassen.

Für die Funktionsweise gibt es verschiedene Erklärungen.
  • Bei einem offenen Glas kann das Kristallwachstum durch einen sinkenden Luftdruck entstehen, der eine Sturmfront ankündigt. Je geringer der Luftdruck ist, desto geringer ist die Menge an Fremdstoffen, die in einer Flüssigkeit gelöst sein können, ohne dass diese übersättigt. Der verminderte Luftdruck führt somit zu einer vorübergehenden Übersättigung der Lösung, und es bilden sich temporär Kristalle.
  • Da das Sturmglas aber hauptsächlich mit einer hermetisch abgeschlossenen Glasröhre verwendet wird, kann der Luftdruck keinen Einfluss auf die Kristallbildung bzw. Veränderung oder Auflösung der Kristalle haben. Man geht davon aus, das die Größe der Kristalle in dem Glas von dem Auftreten elektromagnetischer Längstwellen (Sferics - kleine elektromagnetische Impulse, die bei Gewittern entstehen) beeinflusst werden. Das Sturmglas zeigt also Sferics und somit den Aufzug eines Tiefdruckgebietes (Schlechtwetter), an.

Das Sturmglas soll eine Wettervorhersage über einen Zeitraum von ca. 24 bis 36 Stunden erlauben.

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Farn-ähnliche Kristalle bilden sich
Farn-ähnliche Kristalle verschwinden
Sternkristalle schweben nach unten
Kristalle überall in der Flüssigkeit
Klare Flüssigkeit
Kalt und stürmisch
Frost
Gewitter/Regen
Heiter und trocken
Die Farn-ähnlichen Kristalle sind auf der Windseite (Luv-Seite) am höchsten.
Quelle: E. S. Soerensen/Stig Larsen

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