Da
Anthrazit-Kohle mit einer
heißen Flamme und fast
rückstandsfrei brennt, wird sie auch heute noch in
Kohleabbaugebieten in Heizungsanlagen mit speziellen
Anthrazitkesseln verwendet.
Der
Anthrazit-Heizkessel ist vom TÜV Rheinland nach
DIN EN 303-5 geprüft und benötigt keine
thermische Ablaufsicherung. Die Befeuerung (
Unterschubfeuerungstechnik) ist auf die
Ibbenbüren- Anthrazitkohle Nuss 5 ausgelegt.
Eine
Förderschnecke schiebt entsprechend der angeforderten
Wärme immer nur kleinste
Brennstoffmengen (
Ibbenbüren- Anthrazit Nuss 5) aus einem separaten, seitlich am Kessel befindlichen
Vorratsbehälter in die
Verbrennungsmulde (
Retorte).
Eine
speicherprogrammierbare Steuerung stellt durch Ein- und Ausschalten der Förderschnecke sicher, dass die Retorte optimal mit
Brennstoff gefüllt ist. Durch den von unten in die Retorte geschobenen
Anthrazit wird
automatisch die entstandene
Asche aus der Retorte
herausbefördert und fällt in den auf dem Kesselboden stehenden Aschekasten.
Der Vorratsbehälter kann ca. 170 kg bis 185 kg
Anthrazit aufnehmen und garantiert so eine Volllastbrenndauer von ca. 80 bis 100 Stunden. Wenige Minuten nach dem Anzünden mit einem
Kohleanzünder und einigen Holzspänen läuft die Feuerung mit Nennleistung.