Bei der
Wartung einer
Ölfeuerungsanlage werden immer wieder
undichte Auffangsräume oder
-wannen festgestellt. Ein nachträgliches Abdichten wird oft als schwierig oder sogar als unmöglich angesehen.
Mit einer speziellen
Tankraumauskleidung können diese Auffangräume und -wannen auch nachträglich abgedichtet werden. Diese Tankraumauskleidung (1,5 mm starken
Folienbahnen) werden passgenau auf den entsprechenden Raum vorgefertigt, indem sie bereits im Werk absolut
flüssigkeitsdicht miteinander
verschweißt werden. Die
vorgefertigte Auskleidung wird im Tankraum eingebracht und an der Wand mit
Aluminiumschienen verankert. Die Folie ist auch in feuchten Kellerräumen einsetzbar, weil die Feuchtigkeit durch die Folie diffundieren kann. Unter der Auskleidung wird noch ein Schutzvlies verlegt. Bei dieser Methode sind aufwendige Vorarbeiten nicht notwendig, da die Schutzfolie sich allen Unebenheiten anpasst und eventuelle Setz- und Spannungsrisse bzw. beschädigte und abgeblätterte Schutzanstriche einfach überbrückt werden.
Diese
Tankraumauskleidungen sind nicht nur für der
Neubau von
Tanklageräumen, sondern auch zur Sanierung
bestehender Anlagen, geeignet. Mit einer
speziellen Vorrichtung (z.B. pneumatisches Hebekissen, Kettenzug an der Decke) können die Öltanks
angehoben werden. Falls der Heizölvorrat jedoch zu groß (und somit zu schwer) sein sollte, wird das Öl abgepumpt und zwischengelagert. Bei Batterietanks ist meistens der Aus- und Wiedereinbau sinnvoll. Nach dem Einbau der Auskleidung werden die Tanks zum Schutz der Folie noch mit Hartgummischeiben und im Gehbereich mit einer Trittschutzmatte unterlegt.
Nach der
Fertigstellung kann die
Dichtheit des gesamten Schutzsystems mit Hilfe einer
Vakuumglocke getestet werden. Der Einsatz von
Öl-/Wasser-Warngeräte, die zum einen mit akustischen und optischen Signalen alarmieren, falls ein interner Schadensfall auftreten sollte, zum anderen kann auch ein Flüssigkeitseinbruch von außen (Hochwasser etc.) detektiert werden, ist auch hier sinnvoll.