Jedes technische bzw. elektronische Gerät hat eine Technische Lebensdauer, die durch die Obsoleszenz (Abnutzung, Veralterung) begrenzt ist.
Es wird aber zunehmend darüber berichtet, dass die Hersteller die technische Lebensdauer von Geräten durch den Einbau bestimmter Bauelemente herabsetzen. Die Produkte funktionieren dadurch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistungs- bzw. gewährten Garantiefrist nicht mehr. Ein anderer Hintergrund kann auch die "zu lange" Lebensdauer der Produkte sein.
Ein Beispiel ist das Windows Betriebssystem XP (XP Ende – geplante Obsoleszenz?!?). Der Support für die Sicherheitsupdates läuft am 8.4.2014 aus. Das bedeutete das Ende für einen Großteil der etwa 1,5 Milliarden Rechner weltweit.
Diese geplante Obsoleszenz* (terminierter Produkttod) wäre eine vom Hersteller geplante, absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten. In den meisten Fällen handelt es sich um Verdachtsfälle, weil eine Absicht nur schwer nachweisbar ist. Oft werden die sogenannten "Sollbruchstellen" als sicherheitstechnische Maßnahme angegeben.
* Strategien und
Vorgehensweisen der Hersteller und des Handels, um durch eine Verkürzung
der Nutzungszyklen den Neukauf von Produkten zu beschleunigen.
Aber auch die Konstruktion von Produkten, die absichtlich so gebaut werden, dass eine Reparatur erschwert wird oder nur noch in Fachgeschäften bzw. gar nicht möglich ist, ist ein Ärgernis. Dies können z. B. iPhone oder Smartphone sein, bei denen die Akkus fest eingebaut oder z. B. nach 500 Ladeanzyklen nicht mehr aufzuladen sind. Auch durch das Verkleben der Gehäuse von Elektrogeräten oder die Verwendung von Sicherheitsschrauben gegen unbefugtes Öffnen führen dazu, dass die Geräte nicht mehr repariert werden können. Ebenso können hohe Reparaturkostenpauschalen oder teure Ersatzteile dafür sorgen, dass sich eine Instandsetzung selbst bei kleinen Schäden nicht mehr lohnt.