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OldBo
25.02.2019
Hierbei handelt es sich um die übliche Gruppenverteilung, bei der mehrere Heizkreise von einer Heizzentrale aus versorgt werden. Verteiler und Rücklaufsammler stehen mit der Kesselanlage in direkter Verbindung und müssen daher bei der Planung (Rohrnetzberechnung) mit einbezogen werden.
Geschlossener Verteiler (ohne Kesselkreis-/Vorschubpumpe)<br />Fehlzirkulation bei schlechter Ventilauswahl <br />Ventil A wenig offen (groß dimensioniert)<br />Ventil B ganz offen (richtig ausgelegt)
 Geschlossener Verteiler (ohne Kesselkreis-/Vorschubpumpe)
Fehlzirkulation bei schlechter Ventilauswahl
Ventil A wenig offen (groß dimensioniert)
Ventil B ganz offen (richtig ausgelegt)
Quelle: Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG

Hierbei handelt es sich um die übliche Gruppenverteilung, bei der mehrere Heizkreise von einer Heizzentrale aus versorgt werden. Verteiler und Rücklaufsammler stehen mit der Kesselanlage in direkter Verbindung und müssen daher bei der Planung (Rohrnetzberechnung) mit einbezogen werden.

- Die für jede Gruppe benötigte Umwälzpumpe muss jeweils
auch die Widerstände im Kesselstromkreis überwinden. Derselbe Wasserstrom, den eine Gruppe zur Aufrechterhaltung der Vorlauftemperatur benötigt, wird von der Pumpe auch wieder in den Kesselkreis gedrückt, in dem außerdem auch die anteiligen Wasserströme der anderen Gruppen zirkulieren.

- Die Summe der benötigten Förderströme aller Gruppen bestimmen den momentanen Förderstrom durch den Kessel, d. h. im Kesselkreis fließt immer soviel Wasser durch, wie von den einzelnen Heizgruppen - entsprechend ihres momentanen Wärmebedarfs - benötigt wird.

- Jede Heizgruppe erhält nur dann die richtige Wassermenge,
wenn der Pumpendruck folgende Widerstände überwindet:

a) Wenn der Pumpendruck genauso groß ist, wie der im Netz vorhandene Druckverlust

b) Wenn der Differenzdruck zwischen Vorlaufverteiler und Rücklaufsammler plus Druckverlust im Kessel ist. Der Differenzdruck einer Gruppe ändert sich jedoch bei jeder Drosselung im Netz (Mischventil, thermostatische Heizkörperventile), so dass - in Verbindung mit dem dauernd schwankenden Wasserstrom im Kesselstromkreis - die Gefahr einer gegenseitigen hydraulischen Beeinflussung der einzelnen Regelkreise möglich ist (z. B. bei plötzlichen großen Laständerungen). Gefährdet ist vor allem die Gruppe mit der "schwächsten" Pumpe.

Fehlzirkulation bei sehr ungleichen Heizkreisen (z. B. Heizkörper und Warmwasserspeicher) kann z. B. eine eingeschaltete Ladepumpe eines Warmwasserspeichers die Druckverhältnisse im Verteiler leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Das kommt daher, dass durch die Pumpeneinschaltung der Förderstrom im Primärkreis erhöht wird und somit die Druckdifferenz an den Anschlusspunkten aller Heizgruppen. Im Vorlaufverteiler fällt der Druck ab (die Pumpe „zieht“ der Gruppe Wasser weg), im Rücklaufsammler steigt er an.

Gegenmaßnahme: Keine Überdimensionierung der Mischventile. Im Abgang der Beimischung soll eine zu hohe Wassergeschwindigkeit vermieden werden.

Alle diese Nachteile können durch den Einbau eines offenen Verteilers (druckloser oder druckarmer Verteiler) oder einer hydraulischen Weiche vermieden werden.

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micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
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