Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
21.04.2010
Die elektronischen Expansionsventile regeln die Flüssigkeitsmenge über Widerstandsthermometer.
Quelle: Danfoss GmbH
Bauteile eines elektronischen Expansionsventils<br />
 Bauteile eines elektronischen Expansionsventils
Quelle: Danfoss GmbH
Elektronisches Expansionsventil:<br />1 Membrankapsel 2 Düseneinsatz 3 Ventilgehäuse 4 Einstellspindel (Überhitzung) 5 äusserer Druckausgleich
 Elektronisches Expansionsventil:
1 Membrankapsel 2 Düseneinsatz 3 Ventilgehäuse 4 Einstellspindel (Überhitzung) 5 äusserer Druckausgleich
Quelle: Danfoss GmbH
Die elektronischen Expansionsventile regeln die Flüssigkeitsmenge über Widerstandsthermometer. Die Widerstandsthermometer sind am Ein- und Austritt installiert und das Regelgerät wertet die Temperaturdifferenz aus und gibt ein entsprechendes Regelsignal an das Stelllglied.

Diese Ventile haben keine mechanischen Bauteile, sodass keine Mindestüberhitzung zum Überwinden des Federdruckes gebraucht wird.  Da im Verdampfer auf der Überhitzungstrecke wenig Wärme übertragen werden kann, wird der Verdampfer besser ausgenutzt und kann immer mit der kleinstmöglichen Überhitzung arbeiten.

Vorteile dieser Ventile

  • Einfacher Service durch Fernservice
  • Erhöhung der Leistungszahl durch besseren Verdampferfüllungsgrad und adaptive Anpassung der Überhitzung
  • Schnelle Reaktion auf Lastschwankungen
  • Sehr gutes Teillastverhalten
  • Kurze Amortisationszeiten durch bessere Leistungszahlen
  • Möglichkeit der Verflüssigungsdruckabsenkung = Energieeinsparpotential

Funktionsweise

Zum Betrieb des elektronischen Expansionsventils (hier: KV-Ventil) wird das Nadelventil mittels einer Schraubenkonstruktion, mit linear­em Hub, durch die elektrischen Signale gedreht, um den Kältemittelstrom zu regulieren.

In der Spulenkonstruktion befinden sich ver­schiedene Spulenwicklungskonfigurationen, die Polaritäten werden durch die angelegten elek­trischen Signale geändert. Durch Anlegen der entsprechenden Signalkombination in Form von Impulsen zwingt die Spule den Rotor des Ventils zu einer schrittförmigen Bewegung.

Durch Anlegen mehrerer Impulse bewegt sich der Ventilmechanismus durch eine Reihe von Schritten in die gewählte Richtung, sodass das Ventil die benötigte Stellung einnimmt. Quelle: Danfoss GmbH

Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik