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OldBo
14.02.2010

Radtke 20.08.2009
Es gibt Anwendungsfälle, wo herkömmliche Estriche nicht eingesetzt werden können
Abb. 7. Verlegung von Fermacell-Trockenestrichplatten auf einem Fußbodenheizungssystem.<br />(Werkfoto: JUPITER)
 Abb. 7. Verlegung von Fermacell-Trockenestrichplatten auf einem Fußbodenheizungssystem.
(Werkfoto: JUPITER)

Es gibt Anwendungsfälle, wo herkömmliche Estriche nicht eingesetzt werden können

•Altbauten, wenn die erforderliche Aufbauhöhe fehlt

• Holzbalkendecken, die eine unzureichende Tragfähigkeit aufweisen

Fußbodenheizungsanlagen, die rasch aufgeheizt werden sollen

Dazu bieten sich Plattenelemente auf Holz-, Gips-, oder Zementbasis an. Sie werden unmittelbar auf den Fußbodenheizungselementen verlegt. Dazu eignen sich im allgemeinen nur solche Systeme, bei denen die Heizrohre in Rillen des Wärmedämmelementes eingebettet sind und die Wärme über Leitbleche oder Wärme leitbeschichtungen der Dämmstoffoberseite flächenartig verteilt wird.

Tragverhalten

Trockenestriche weisen im Bereich der üblichen Gebrauchslasten ein nicht ganz so günstiges Tragverhalten auf wie ein schwimmend verlegter Zementestrich.Dabei kommt es nicht so sehr auf die Verformung unter einer Gleichlast von 1,5 kN / m2 an, sondern auf die auftretenden Verformungen durch Möbel im Rand- und Eckenbereich.

Entsprechende Untersuchungen dazu wurden im Otto-Graf-Institut, Stuttgart, durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde auf eine kreisrunde Fläche von 5 cm Ø eine Einzellast von 1 kN aufgebracht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 18.1. festgehalten.

Trockenestriche haben gegenüber Zementestrich insgesamt eine größere Verformbarkeit insbesondere im Kanten- und Eckbereich. Deshalb dürfen bei Inkaufnahme einer Absenkung von 3 mm je nach Trockenestrichaufbau in Eckbereichen nur Lasten zwischen 390 und 620 N aufgebracht werden.


Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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