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27.01.2013 18:25:52 |
Hallo, als ich heute in unserem 1 Jahr alten Haus einen Schalter um einen Funkschalter ergänzen wollte, habe ich festgestellt, dass der Elektriker einen Schutzleiterdraht als Phase für eine schaltbare Steckdose verwendet hat. Ist das so üblich, dass man einfach einen Draht nimmt, der gerade verfügbar ist (weil man im Normalfall da nie wieder reinguckt)? Oder soll ich um Korrektur bitten? Vielen Dank für Hinweise! Gruß Christian
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27.01.2013 18:30:36 |
Zitiere deinen E- Pfuscher SOFORT zu dir und lass dir seinen Gesellenbrief zeigen!!! Einen Schutzleiter als Spannungsführenden Leiter zu verwenden ist nicht nur grob fahrlässig.. sondern auch VERBOTEN!!! EDIT: Nicht um Nachbesserung BITTEN... sondern ihm gehörig auf die Füsse treten... Und ausserdem würde ich mal ALLE Dosen und Schalter/Steckdosen kontrollieren... wer weiss was da noch so "schlummert"
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27.01.2013 18:31:26 |
Ganz klares NEIN, nicht üblich und nicht erlaubt. Da hat der Mist gebaut. Nur ob da Nachbessern noch möglich ist.......
Immerhin liegen die Leitungen ja schon seit einem Jahr in der Wand und austauschen wäre mit einer Menge Dreck verbunden.
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27.01.2013 18:37:21 |
Lieber ein wenig Dreck in der Bude... als ne lebensgefährliche E-Installation...
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27.01.2013 18:43:22 |
Aus dem Grunde hat man ja auch die Kabelfarben geändert... da in alten Installationen die rote Ader mal Phase / Erdleiter war...
Grün/Gelb hat nur die Funktion als PE bei solch kleinen Leiterquerschnitten.
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27.01.2013 18:46:08 |
Sofort den Gesellen-/Meisterbrief von dem Pfuscher verbrennen!
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27.01.2013 18:57:48 |
Hi, ohhhhhh mann...... Phase auf grün/gelb, schlimmer gehts nicht mehr! Egal, was dabei rauskommt, sofort auf seine Kosten ändern lassen! Wenn der Typ sich querstellt, eine Meldung an die Innung und an die Handwerkskammer (könnte man sowieso machen). Solchen Leuten gehören der Meisterbrief und die Konzession entzogen, besser heute als morgen. Grüße Snyder
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27.01.2013 19:04:11 |
Hallo Zusammen, es ist nicht nur strafbar sondern auch LEBENSGEFÄHRLICH. Unfälle durch Stromschlag enden oft TÖDLICH!!!! Sperrt diesen Pfuscher ein!!!! Gruß Jens
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27.01.2013 19:10:29 |
Ich habe jetzt einfach mal bei zwei weiteren Schaltern im Flur nachgeguckt. Gleiches Ergebnis: Braun, Blau und Grün/Gelb sind angeschlossen. Das scheint eine größere Aktion zu werden...
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27.01.2013 19:13:40 |
Sind die Steckdosen in deinem Haus über Fehlerstromschutzschalter abgesichert?
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27.01.2013 19:41:01 |
Ein Fehlerstromschutzschalter ist eingebaut. Und der hat bei anderer Gelegenheit auch schon seine Funktion bewiesen. Das war zwar keine Steckdose, aber ich gehe mal davon aus, dass der auch bei den Steckdosen funktionieren wird.
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27.01.2013 19:49:23 |
Hallo Christian, die Vorschrift sagt ganz klar, dass gelb/grün nur als Schutzleiter verwendet werden darf. In der Praxis gibt es aber manchmal (Not)Fälle, da ist die Verwendung eines nicht benötigten Leiters ganz hilfreich...... Die Sicherheit sollte aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Keinesfalls darf aber an einer Steckdose auf den Schutzleiter und die damit verbundene Funktion verzichtet werden! Das solltest du unbedingt prüfen lassen! An Schaltern (ohne STeckdosen) den gelb/grünen zu verwenden ist auch nicht richtig - aber damit wirst du ggfls. leben können. Gruß Andreas
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
27.01.2013 19:57:58 |
Hallo, muß da den Vorrednern recht geben das es unzulässig ist. Selbst der blaue Leiter darf nicht mehr als Phase oder Schaltdraht verwendet werden. Warscheinlich hat er Kabel mit zuwenig Adern verlegt und hat das so vertuscht. Das Problem ist wenn du ihn jetzt rufst, wird er ohne größeren Aufwand den Fehler nicht beseitigen können. Auch bleibt immer der Verdacht oder das ungute Gefühl das noch mehr gefuscht wurde. Deswegen empfehle ich dir einen anderen Elektromeister/ Fachbetrieb zu beauftragen um einen E-Check zu machen, und mal ein Auge auf die Installation werfen zu lassen. Das kostet dich zwar erst mal 3 oder 4 Meisterstunden, aber du hast klarheit und kannst den Pfuscher vor vollendete Tatsachen stellen. Gruß Andreas
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
27.01.2013 20:00:12 |
Hallo Christian, du müsstest ein Abnahmeprotokoll von der E-Firma haben. Unter anderem müsste jede Steckdose geprüft sein. Irgendeiner muss die Schlamperei unterzeichnet haben, der wäre dann dein Ansprechpartner. Ist ja "erst" ein Jahr her. Nimm dir ein E-Techniker / Meister und lass dir das eine Abnahme machen, damit dekst du die Fehler auf. Sorry, da war ich zu langsam
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27.01.2013 20:10:22 |
Zitat von energie2010  Hallo Christian, die Vorschrift sagt ganz klar, dass gelb/grün nur als Schutzleiter verwendet werden darf. In der Praxis gibt es aber manchmal (Not)Fälle, da ist die Verwendung eines nicht benötigten Leiters ganz hilfreich...... Die Sicherheit sollte aber nicht aufs Spiel[...] *Seufz* Naja... Also wie der Vorredner schon sagt, darf grün/gelb nur als Schutzleiter verwendet werden. Andererseits war es früher gängige Praxis bei Wechselschaltungen wo nunmal drei Adern benötigt werden grün/gelb mit zu verwenden. Ich persönlich würd's nicht machen weil es Murks ist. Wenn man schon kein NYM-O 3x1,5 einstecken hat (gibts das überhaupt?) kann man ja auch gleich 5x1,5 mit gn/ge nehmen. Wer weiss wie man es mal braucht... Trotzdem sieht man es sehr häufig und ich wäre doch sehr überrascht, wenn's mal ein Elektriker anders machen würde. Die Fälle in denen ich es gesehen habe, hat übrigens auch kein Hobbybastler verbrochen, sondern der "Fachmann". Und das war nicht nur einer! Ich bin leider kein VDE Spezialist, aber ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass die Verwendung von grün/gelb als aktiver Leiter im alleräußersten Notfall zulässig ist, wenn die Ader auf die ganze abgemantelte Länge verwechslungssicher neu gekennzeichnet wird. Also z.B. mit Schlauch oder Farbe. Kann das jemand bestätigen?
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27.01.2013 20:13:48 |
Ja das hat mir auch mal ein Elektriker erzählt das man es darf wenn es gekennzeichnet ist . Ich bin mir bis heute nich sicher ob ich das glauben soll weil ich mal gelernt habe grün/gelb nieeeeemals zu missbrauchen. Aber ich bin ja auch kein Elektriker ;)
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
27.01.2013 20:26:47 |
Ich wollte es nicht schreiben, aber man darf. An beiden Seiten des Kabels verwechslungssicher z.B. mit übergezogenen Schlauch kennzeichnen. Soll kein Freibrief für Hobbybastler sein. Aber es sollte nicht gemacht werden, schon gar nicht in Neuanlagen. Das ist Pfusch! Also, ganze Anlage checken lassen.
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27.01.2013 20:31:22 |
Zurück an den Fragesteller, was ist denn nun an deiner Steckdose angeschlossen? gelb/grün auf der einen Seite blau auf der anderen Seite ?? ?? in der Mitte zum Schutzkontaktbügel ?? Grüße Andreas (übrigens gibt es 3x1,5 ohne Schutzleiter - ist aber teurer)
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27.01.2013 20:55:55 |
Die Steckdose ist korrekt verdrahtet. Ich gehe davon aus, dass die vom Schalter abgehenden Drähte in der Verteilerdose dann wieder auf die richtigen Farben geklemmt sind. Ich werde morgen dann wohl mal externen Rat einholen. Danke schon mal soweit für eure Mühe!
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27.01.2013 21:02:59 |
Hallo bei der Neuinst. wurde zwischen der Panzersicherung/ Hausanschluss Sicherung und dem Zähler ein poliges Kabel 4x 16 mm² mit einem Gelb- grünen Neutalleiter verwendet, und auch in einer Forum Antwort als zulässig bezeichnet wen der Querschnitt mindestens 10mm² beträgt. Ein Fi. löst auch ohne Schutzleiteranschluss der Steckdose aus .Bemerkt als mir die Schutzisolierte Bohrmaschine in einem mit Wassergefüllten Eimer aus Blech welcher auf dem Boden stand fiel . mfg sepp
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27.01.2013 21:05:51 |
Hallo, Zitat von Wolfgang_4711  Ich wollte es nicht schreiben, aber man darf. An beiden Seiten des Kabels verwechslungssicher z.B. mit übergezogenen Schlauch kennzeichnen.
NIE UND NIMMER!!!!!!!! Ich schau morgen nach, aber ich traue mich ein 20l-Faß besten Bieres wetten, daß sowas KEINESFALLS erlaubt ist!! Und warum sollte man den blauen Leiter nicht als stromführend verwenden dürfen??? Wo soll das stehen? MfG
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27.01.2013 21:17:11 |
bitte nicht stromführend mit spannungsführend verwechseln...
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27.01.2013 21:23:21 |
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27.01.2013 21:41:45 |
Hallo, Schutzleiter ist grün/gelb. Fertig. Die Farbe grün/gelb darf zu nichts anderem benutzt werden. PUNKT und fertig! Man darf eine andere Farbe als Schutzleiter nehmen. Man muss dies aber an beiden Enden grün/gelb kennzeichnen. mfg HJH
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
27.01.2013 21:56:01 |
"blaue Ader" Es ist durchaus zulässig, dass die "blaue" Ader zum Beispiel bei Geräteanschlüssen (380 V) oder bei Schalterleitungen auch als spannungsführender Außenleiter ("Phase") verwendet wird. Wenn man sich also als Laie an der Elektroinstallation zu schaffen macht, muß man mit einem Spannungsprüfer überprüfen, ob die "blaue" Ader nicht doch Strom führt. Schutzleiter grün / gelb Klar ist, ein Schutzleiter muss auf der ganzen Länge grün / gelb gekennzeichnet werden. Das heißt, ich kann eine freie Farbe nehmen und ihne eindeutig mit grün gelb kennzeichnen. Irgedwo in VDE 0100-540 Die grün-gelbe Ader ist dem Schutzleiter vorbehalten. Ist ja auch klar. Wenn ich nun die Farbe grün / gelb unkenntlich mache (unverwechselbar / Schlauch) ... So dachte ich, war auch noch in meiner Ausbildung so. Wie das so ist hat es sich geändert. Ausbildung in diesem Berufszweig vor sehr langer Zeit ... Sorry, alter Wissensstand. Gelb / Grün darf nicht geändert werden!
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