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16.01.2016 01:11:18 |
Hallo in die Runde, man liest ja einiges über die neuen "Wunderheizungen" in Form der Wärmepumpen. Fast jeder bei uns im Neubaugebiet setzt auf eine Luft- Wasser Wärmepumpe. Nur vereinzelt Gas mit Solar. Die Statistik über alle Neubauten im letzten Jahr besagt aber, dass Wärmepumpen rückläufig sind und der Mammutanteil immer noch auf Gas entfällt. Auch wir stehen vor der Heizungsfrage und sind momentan eher bei Gas mit Solar + Kontrollierte Wohnraumlüftung anstelle von LWWP ohne KWL (LWWP + KWL wird einfach zu teuer und eigentlich brauchen wir die KWL nicht um den KFW 70 Standard zu erreichen, mit Gas aber schon) Also jetzt mal ehrlich Hand aufs Herz und bitte realistische Angaben machen. Was verbrauchen Eure LUFT-WASSER Wärmepumpen. Solepumpen verbrauchen weniger, ist mir klar. Grabenkollektor funktioniert bei uns aber nicht, traue mir das ehrlich gesagt nicht zu und Bohrung funktioniert bei uns nicht. Daher kommt nur Luft-Wasser in Frage. Könnt ihr mal bitte JAHRESVERBRÄUCHE für Euren Heizstrom inkl. Warmwasser nennen? Mit wie viel Personen bei wie viel m² und mit welchem Dämmstandard? Ich suche Vergleichswerte für ca. 200m² mit 2-4 Personen und KFW70 Standard. Bin aber generell an Eurer Erfahrung interessiert. Gerade auch, was das Thema heizen im Winter angeht. Gerade jetzt bei den uns bevorstehenden Minusgraden würde ich echt zittern, was die Effizienz angeht. Berechtigt oder übertriebene Sorge? Bin gespannt auf Eure Erfahrungen.
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16.01.2016 01:45:15 |
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16.01.2016 01:55:38 |
Die kenne ich, allerdings scheinen mir viele WErte nicht real oder unvollständig. Auch kann man keine Erfahrungsberichte sehen. Daher die Frage hier
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16.01.2016 03:13:54 |
Hallo geek, sorry, aber mit Antworten auf diese Frage wirst du nicht viel anfangen können. Warum? Du fragst nach dem Jahresverbrauch, und der hängt eben nicht nur von der Effizienz der Wärmepumpe ab, sondern auch von vielen anderen Dingen: - Warmwasserverbrauch schwankt enorm von Familie zu Familie - Haus freistehend oder windgeschützt - Normaußentemperatur -10°C bis -16°C - Raumtemperaturen von 19°C bis 24°C - Lüftungsgewohnheiten - usw. Da können locker 50% Abweichung bei identischer Technik rauskommen. Das wird dir nicht weiterhelfen. Um es mal über den Dicken Daumen zu sagen: LWWP und Brennwert-Gastherme liegen in den Verbrauchskosten nicht weit auseinander. Wenn es so ist, wie du sagst, dass du finanziell wählen kannst zwischen LWWP oder Gas+KWL, dann wird letzteres wahrscheinlich niedrigere Kosten verursachen. Wobei ich das gerade beim Neubau kaum glauben mag, da bei der LWWP die Kosten für den Schornstein mit Edelstahlzug und der Gasanschluss komplett entfallen. Mir fiele kein Grund ein, warum eine LWWP beim Neubau teurer sein sollte als eine Gastherme. Beste Grüße, skyme.
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16.01.2016 08:11:50 |
Zitat von geekfreak82  Also jetzt mal ehrlich Hand aufs Herz und bitte realistische Angaben machen.
Was verbrauchen Eure LUFT-WASSER Wärmepumpen. Das ist so ziemlich die sinnloseste Frage, die man stellen kann. Und wenn schon, dann schau hier: Verbrauchsdatenbank WärmepumpenJörg
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16.01.2016 08:41:21 |
Richtig betrieben sollte eine LWP eine JAZ von 4 schaffen.
Jetzt musst du deinen prognostizierten Jahreswärmebedarf nehmen und folglich durch 4 teilen. Dann setzt du deinen Strompreis dagegen und hast in etwa die geschätzten Heizkosten.
Wichtig ist halt, dass man bei WP im Betrieb mehr falsch machen kann als bei Gas damit diese effektiv laufen.
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16.01.2016 08:52:51 |
Neben der WP Datenbank einfach mal hier querlesen. Die WP erfordert für effizienten Betrieb engagierte Betreiber bis alles richtig eingestellt ist - also Du. Wenn Du das scheust nimm lieber Abstand davon. Die von PV genannte JAZ 4 setzt so ein Engagement voraus.
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16.01.2016 09:01:50 |
Wir haben im letzten Jahr rund 4600 kWh Strom für Heizung und Warmwasser verbraucht. Wir haben in der Nähe von Saarbrücken einen Neubau ohne KFW-Schnickschnack mit rund 145 m² beheizter Fläche und sind 3 Personen. Die mittlere Raumtemperatur in unserem Haus beträgt gute 21,5°C und das Warmwasser steht bei 47°C. Die Wärme liefert ein ROTEX HPSU 508 compact mit einer Leistung von 8 kW. Unsere JAZ für 2015 beläuft sich auf rund 3,5.
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16.01.2016 09:12:42 |
Mit etwas Mühe hättest du deine Frage auch selbst beantworten können und das hier gefunden: Verbräuche LWWP |
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16.01.2016 09:42:23 |
Zitat von PVmitWP  Richtig betrieben sollte eine LWP eine JAZ von 4 schaffen. Zeig mir, wie Du das auf der Zugspitze machst. Merkst Du was? Jörg
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16.01.2016 10:02:07 |
Grabenkollektor funktioniert bei uns aber nicht, traue mir das ehrlich gesagt nicht Musst du ja nicht allein. Auslegung kriegst du hier, Wärmepumpe installiert der Heizungsbauer ( egal ob Luft oder Sole ), Graben macht der Erdbauer und wie man die Rohre da rein legen läßt können wir auch erklären. 4.000 Euro Zuschuss, passt. Grüße Frank
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Verfasser: DV-Gergen | Zeit:
16.01.2016 10:11:13 |
Auf eine doch sehr vage Frage eine konkrete Antwort: ein Kunde von mir bewohnt im Saarland ein Weber-Fertighaus (Baujahr 2013) mit 190 qm Wohnfläche (Fußbodenheizung) Für das Jahr 2014 hat er vom Stromversorger eine Stromrechnung = Heizkosten von € 380 erhalten. Es handelt sich aber dabei nicht um eine Luft-WP sondern eine Erdwärmepumpe mit Flachkollektoren (die sicher bei Dir auch gehen) in DIREKTVERDAMPFER-Technik. Kurt
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16.01.2016 10:11:40 |
ist auch ne frage der Philosophie, ob man ölmultis und Gasoligarchen sein Geld geben möcht. 10 kw PV zur WP dazu und gut.
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16.01.2016 11:25:51 |
Warum soviele Beiträge , und so schnell, obwohl die Frage völlig sinnfrei ist ?
Daten kann er im Pana Klub anschauen. Auch gemessene Betriebsdaten.
Googeln und hier in die Suche -- anstatt zu behaupten es wären keine Erfahrungen zu finden-----
Gruß JoRy
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16.01.2016 11:40:23 |
Hallo Für Unentschlossene gibts auch Hybridlösungen. Derzeit weiß doch niemand, wie schnell sich politische Wetterlagen ändern können. Aktuell sind die Ölheizer happy und die WP Nutzer kucken ob der hohen Strompreise in die Röhre. Das sieht in spätestens 3 Jahren vermutlich ganz anders aus. Es gibt aber Hybridlösungen für Gas und WP, da kann man die Geräte je nach Kosten steuern. Wenn man dann noch einen wasserfürenden Kaminofen hat, ist man fast für alle Eventualitäten gewappnet. Ich persönlich würde mir immer Gas ins Haus legen lassen, egal ob genutzt oder nicht. Christian
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16.01.2016 12:29:32 |
Ich komm´mit meiner Rotex HPSU compact auf eine Jahresarbeitszahl von 3. Wer bessere Werte haben will, muss die Warmwasserbereitung einschränken. Das ist es mir aber nicht wert. Bei einem Strompreis von z.B. 21 Ct kommst du damit auf einen Preis für 1 KWh Wärme von 7 Cent. Das ist nicht gerade der HIt! Ein Liter Heizöl hat einen Energiegehalt von 10 KW. Bei einem Literpreis von 55 Ct kostet die Kwh Wärme weniger als bei der Wärmepumpe, nämlich 5,5 Cent ! Der Strompreis ist in Deutschland einfach zu hoch! Obwohl der Großhandelspreis für Strom an der Strombörse momentan weniger als 3 Cent pro KWh beträgt. Aber mit allen Steuern und Abgaben summiert sich das wahnsinnig auf! Vater Staat ist eine Krake, die nie satt wird.
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16.01.2016 12:34:18 |
?? Fazit ??
Nun ist eine JAZ von nur 3 heute nicht mehr berauschend . Allein die BAFA fordert weit mehr und viele WP können das.
Warum setzt du dir bei deinen Daten keine PV-Anlage um nicht weiter Opfer der Strommafia zu sein?
Gruß JoRy
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16.01.2016 12:42:33 |
Zitat von Joerg Lorenz  Zitat von PVmitWP  [...] Zeig mir, wie Du das auf der Zugspitze machst. Merkst Du was? Jörg Nun, ich merke, dass du immer übertreiben musst. Habe noch kein Wohnhaus auf der Zugspitze gesehen.... Und da ich meine Aussage auch auf eine Auslegungstemperatur von -16 Grad beziehe, hättest dir deinen überflüssigen Beitrag sparen können.
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16.01.2016 13:41:35 |
Zitat von JoRy  ?? Fazit ??
Nun ist eine JAZ von nur 3 heute nicht mehr berauschend . Allein die BAFA fordert weit mehr und viele WP können das.
Warum setzt du dir bei deinen Daten keine PV-Anlage um nicht weiter Opfer der Strommafia zu sein?
Gruß JoRy Fazit? Ich verbrauch momentan für mein EFH Bj. 1991, ca 175 qm2, ca. 5500 kWh pro Jahr. Das ist für mich schon o.k. Da investier ich nicht noch einen Haufen Geld für irgendwelche Maßnahmen, die sich in 50 Jahren rentieren!
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16.01.2016 14:38:33 |
Ich hab ein Daikin Klimagerät Typ Rzq 100 Sky Air Inverter 11kw umgebaut zur Luft Wasser Wärmepumpe mit übergroßem Verflüssiger + 2 Kollektoren für Warmwasser ,Steurung über ne UVR 1611 in einem Haus Bj 1992 ca.170m² + Keller Teilbeheizt mit nur Heizkörpern / Konvektoren bei um 0°C mit 42°C Vorlauf kein Puffer und hab einen Verbrauch von 2400 kWh seit 15.02.2015 hab das dach aber neu Isoliert Vor 2 Jahren WLG 032 20cm + Untersparendämmung 3cm WLG 040. Sonst alles Bj 1992
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16.01.2016 14:52:35 |
Zitat von geekfreak82  Könnt ihr mal bitte JAHRESVERBRÄUCHE für Euren Heizstrom inkl. Warmwasser nennen? Mit wie viel Personen bei wie viel m² und mit welchem Dämmstandard? Ich suche Vergleichswerte für ca. 200m² mit 2-4 Personen und KFW70 Standard. Bin aber generell an Eurer Erfahrung interessiert. Gerade auch, was das Thema heizen im Winter angeht. Gerade jetzt bei den uns bevorstehenden Minusgraden würde ich echt zittern, was die Effizienz angeht. Berechtigt oder übertriebene Sorge?[...] Ja, kann ich - Neubau 2013 mit 210qm beheizter Fläche, Holzständerbauweise, 3,5 Personen (Nachwuchs im Juli), Tecalor 404 mit WRG. In der Bauphase sehr viel mit der Heizung beschäftigt, Verlegeabstände. Hydraulik etc. waren mein Hobby. Externen Sachverständigen zusätzlich zum Bauträger. Ergebnis mit LWP: 2014 ca 1700 kWh und 2015 ca. 2000kWh ohne Lüftung. Mit Lüftung jew. ca. 600 kWh mehr. Rechne ich aber für die Ermittlung der JAZ raus. Wichtig: Zusätzlich noch ca. 2,5 RM Holz, mit der zusätzlichen Investition und dem zugehörigen Aufwand/Dreck. Ich würde es wieder so machen, liege aber in Region Karlsruhe und habe Raumtemp von ca. 21-22 im EG/OG, Keller bei 19°
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16.01.2016 15:39:44 |
Hab letztens an 5 Anlagen nebeneinader die Wartung gemacht , alle Stiebel Eltron WPL5N+ das sind Co2 Luft Wasser Wärmepumpen der max Verbrauch war 2420 kwh und min 1960 kWh alle die selbe Instalation keine Lüftung kein Holz kein Solar sind aus Bj 2011 ca 150 m² + Keller.
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16.01.2016 15:42:40 |
Zitat von geekfreak82  Hallo in die Runde, man liest ja einiges über die neuen "Wunderheizungen" in Form der Wärmepumpen. Fast jeder bei uns im Neubaugebiet setzt auf eine Luft- Wasser Wärmepumpe. Nur vereinzelt Gas mit Solar. Die Statistik über alle Neubauten im letzten Jahr besagt aber, dass Wärmepumpen[...] Hallo, letztes Jahr lag der Verbrauch unserer LWWP bei ungef. 300 kWh... muddy. PS: Der Rest wurde von unserem Kaminofen im Wohnzimmer erledigt. Da gingen etwa 2 Paletten Holzbriketts und ein bisschen Anzündeholz durch. Alles in allem etwa 500 EUR Heizkosten zzgl. 2x Kaminkehrer im KfW-70-Haus... ;-)
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16.01.2016 16:00:31 |
Zitat von muddy  Zitat von geekfreak82  [...] Hallo, letztes Jahr lag der Verbrauch unserer LWWP bei ungef. 300 kWh... muddy. PS: Der Rest wurde von unserem Kaminofen im Wohnzimmer erledigt. Da gingen etwa 2 Paletten Holzbriketts und ein bisschen Anzündeholz durch. Alles in allem etwa 500[...] 300 ??
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16.01.2016 16:26:16 |
Ja klar 300kWh und 2 Palleten Briketts sind ca. 2 Tonnen ,Der Heizwert einer Tonne Holzbriketts entspricht etwa 5000-5300kWh + Schornsteinfeger. Also kein super wert für nen Neubau KFW 70
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