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Streulichtverfahren - Rauchgasüberwachung

Autoren
OldBo
14.11.2025
Nach der TA Luft sind leichtölbefeuerte Anlagen mit einer Leistung zwischen 5 und 25 MW mit einer Messeinrichtung auszurüsten. Dieses System soll die Rauchgastrübung kontinuierlich ermitteln und die Rußzahlen mit ausreichender Sicherheit bestimmen.
Streulichtverfahren
 Streulichtverfahren
Quelle: Durag
Einsatz des Streulichtverfahrens
 Einsatz des Streulichtverfahrens
Quelle: Durag
Nach der TA Luft sind leichtölbefeuerte Anlagen mit einer Leistung zwischen 5 und 25 MW mit einer Messeinrichtung auszurüsten. Dieses System soll die Rauchgastrübung kontinuierlich ermitteln und die Rußzahlen mit ausreichender Sicherheit bestimmen.

Messprinzip

Das Messgerät arbeitet nach dem Streulichtverfahren. Das modulierte Licht einer Halogenlampe mit langer Lebensdauer wird durch die Sendeoptik zu einem Strahlkegel geformt und beleuchtet im Abgaskanal die Rauchteilchen. Das von diesen Teilchen reflektierte Streulicht wird von der Empfangsoptik innerhalb eines definierten Messvolumens erfaßt und auf dem optischen Sensor abgebildet. Dieser
Sensor wandelt das Streulicht in einen intensitätsproportionalen Signalstrom um. Die Streulichtintensität ist proportional zur Teilchenkonzentration im Messvolumen.

Die nachgeschaltete digitale Auswerteelektronik berechnet aus dem empfangenen Streulicht und der Sendelichtintensität die Teilchenkonzentration. Die errechnete Größe wird als digitaler Wert in einem vierstelligen Display angezeigt und gleichzeitig als analoges Stromsignal ausgegeben. Das Messergebnis ist kalibrierfähig und kann in Rußzahl  oder mg/m3 angegeben werden.

Der Optik- und Elektronikteil des Messgerätes ist zur Kaminseite gas- und staubdicht. Die beheizten optischen Grenzflächen werden durch eine gesonderte Spüllufteinheit von Verschmutzung freigehalten. Zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion führt das Messgerät in periodischen Abständen von 4 Stunden einen Kontrollzyklus
durch. Hierbei werden der Nullpunkt, die Verschmutzung der optischen Grenzflächen, sowie ein Referenzwert automatisch gemessen und angezeigt. Die nachfolgenden Messwerte werden, wenn notwendig, automatisch korrigiert. Übersteigt die Korrektur einen bestimmten Wert, so wird ein Fehlersignal erzeugt.
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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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