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Autoren
OldBo
01.12.2012
Das Vlies dieser Filter wird aus Glas-, Kunststoff-, Metall- oder Naturfasern hergestellt. Die Formen der Filter sind von dem Werkstoff und dem Einsatzgebiet abhängig.
Flächenfilter/Grobfilter
 Flächenfilter/Grobfilter
Quelle: Trox GmbH
Z-Line-Filter
 Z-Line-Filter
Quelle: Trox GmbH
Taschenfilter/Beutelfilter
 Taschenfilter/Beutelfilter
Quelle: Trox GmbH
Plisseefilter/Feinstaubfilter
 Plisseefilter/Feinstaubfilter
Quelle: Trox GmbH
Das Vlies dieser Luftfilter wird aus Glas-, Kunststoff-, Metall- oder Naturfasern hergestellt.  Die Formen der Filter sind von dem Werkstoff und dem Einsatzgebiet abhängig. Wobei eine lange Betriebszeit (Standzeit) und eine niedrige Druckdifferenz im Vordergrund stehen. Dabei soll eine möglichst große Filterfläche vorhanden sein. Vliese für Grob- und Feinfilter haben eine größere Dicke und niedrigere Druckdifferenz gegenüber Vliese für Feinst- oder Schwebstofffilter.

Diese Filter werden mit flachen bzw. ebenen Filterzellen eingesetzt. Das Filtermedium wird in einem Kartonrahmen eingebaut, wo es von gelochten Blechen oder Pappen abgestützt wird. Die Filterzellen können auch zickzackförmig gefaltet angeordnet werden.
Grobfilter dienen primär als Vorfilter zur Abscheidung von grobem bis feinem Staub in raumlufttechnischen Anlagen.
Am häufigsten werden sog. Taschenfilter (Beutelfilter) verwendet. Die Form der "Taschen" werden durch keilförmig ausgeführte Nähte, einzelne Heftfäden, eingeklebte oder genähte keilförmige Vliesstreifen oder geschweißte Nähte gehalten. Dadurch haben sie eine hohe Staubspeicherfähigkeit und geringe Einbaumaße. Eine Filtereinheit besteht aus 6 bis 12 Taschen, die in einem Rahmen angebracht sind.

Normalerweise sind die Faserfilter nicht reinigungsfähig, haben aber eine lange Standzeit. Bei einer entsprechenden Materialauswahl (spezielle Kunststoffasern) können sie mit Wasser gereinigt werden.
Es gibt auch Faserfilter zur Abscheidung von Feinst- oder Schwebstäuben. Die Vliese bestehen aus mikrofeinen Fasern aus Glas, Kunststoff, Zellulose, Mineralien, Metalloxid oder Metall, die zickzackförmig gefaltet in einem Rahmen untergebracht sind. Der Verbund bzw. Abdichtung zum Rahmen wird durch eine Vergußmasse hergestellt (Ein- und Zweikomponenten-Kunststoffmaterial). Vor diesen Filtern sind immer einfachere Faserfilter einzusetzen.
Rollbandfilter
Rollbandfilter
 Rollbandfilter
Quelle: Trox GmbH
Bei dem Rollbandfilter (Bandluftfilter) wird ein Faserfilter (Vlies aus Glas-, Kunststoff-, Metall- oder Naturfasern) von einer Rolle in den Luftstrom gebracht und bei zunehmender Verschmutzung auf eine zweite Rolle durch einen Elektromotor aufgewickelt.

Der Bandtransport wird durch ein Kontaktmanometer, der bei Erreichen einer eingestellten maximalen Druckdifferenz den Elektromotor einschaltet und wenn eine bestimmte minimale Druckdifferenz unterschritten wird, ausgeschaltet. Es werden auch Steuerautomaten mit eingebauter Membrane oder Zeitsteuerungen (druckunabhängig, löst Bandtransport nach einer bestimmten Zeit aus) eingesetzt. Ein Endschalter meldet das Ende des Bandes.

Die Filter arbeiten mit nahezu konstanter Druckdifferenz. Sie arbeiten mit einer höhenabhängigen Luftverteilung, da im oberen Teil eine höhere Geschwindigkeit auftritt als im unteren Teil. Im oberen Teil befindet sich das unbestaubte Filter und im unteren Teil die höchste Verschmutzung (längste Betriebszeit) vorliegt.
Filterüberwachung
Differenzdruckmessgerät mit Sonderskala
 Differenzdruckmessgerät mit Sonderskala
Quelle: Briem Steuerungstechnik GmbH
Differenzdrucksensor mit Piezoelement
 Differenzdrucksensor mit Piezoelement
Quelle: Briem Steuerungstechnik GmbH
Filter verringern mit zunehmender Verschmutzung nicht nur die geförderte Luftmenge und verändern dadurch die Luftmengeneinstellung (pneumatischer Abgleich). Der Betreiber schaltet, wenn er es überhaupt bemerkt, die Ventilatorleistung auf die nächsthöhere Drehzahlstufe, was den Stromverbrauch erhöht und die Luftmengen nochmals verändert. Deswegen ist es sinnvoll, eine Druckdifferenzmessung oder noch besser eine Differenzdruckanzeige einzubauen, um ein Filterwechsel rechtzeitig durchzuführen.

Eine Filterüberwachung besteht aus einer Kombination von Differenzdruckmesser mit Schaltkontakt und Anzeigegerät. Mit dem Druckmessgerät wird der Differenzdruck am Filter visualisiert.. Der parallel betriebene Differenzdruckschalter überwacht den voreingestellten Druckwert am Filter. Wird dieser überschritten setzt der Grenzwertschalter eine Meldung ab. In der Regel sind diese Lösungen wartungsfrei.

Messgeräte können auch zu Regelungszwecken eingesetzt werden. Diese Geräte haben einen stetigen Signalausgang (0  - 10 V oder 4 - 20 mA) und eine eingebaute LCD Digitalanzeige, die den aktuellen Messwert vor Ort anzeigt. Das am Ausgang zur Verfügung stehende Messsignal ist linear zum Messbereich.

Messgeräte, die mit flüssigkeitsgefüllten Schrägrohrmanometern arbeiten, sind prinzipiell ungeeignet, da diese im Laufe der Zeit die Flüssigkeit verdunstet, so dass die Messung nicht genau ist und sie nicht wartungsfrei sind.
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