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OldBo
15.03.2011
Gezeitenkraftwerke nutzen die Energie aus, die durch den Tidenhub von Ebbe (Niedrigwasser) und Flut (Hochwasser) vorhanden ist.
Schema eines Gezeitenkraftwerkes
 Schema eines Gezeitenkraftwerkes
Quelle: Brennstoffzelle.de
Gezeitenkraftwerk Saint Malo
 Gezeitenkraftwerk Saint Malo
Quelle: Markus Gailfuss, BHKW-Infozentrum Rastatt
Gezeitenkraftwerke nutzen die Energie aus, die durch den Tidenhub von Ebbe (Niedrigwasser) und Flut (Hochwasser) vorhanden ist. Der Wasserstand ändert sich alle 6 Stunden um eine Stunde zeitversetzt und kann an der deutschen Nordseeküste 2 bis 3 m und an der europäischen Atlantikküste bis zu 12 m (teilweise 18 m) betragen. Hier liegt auch ein Nachteil dieser Stromerzeugung, weil diese nicht immer zur gleichen Zeit möglich ist. Ein weiterer Nachteil kann durch eine Verschlammung durch das Watt (Sand und Schlick) entstehen.

Diese Kraftwerke befinden sich in den Staumauern, die trichterförmige Flussmündungen und Meeresbuchten vom Meer abtrennen. Bei Ebbe sind diese Becken leer, wobei die Durchgänge, in denen sich die Turbinen befinden, geschlossen sind. Wenn die Flut den Höchststand hat, werden die Turbinenleitungen geöffnet. Durch die Strömung werden die Turbinen angetrieben  und das Becken wird gefüllt. Die Bewegungsenergie (kinetische Energie) des Wassers wird in mechanische Energie umgewandelt. Mit dieser Rotationsenergie wird der Generator angetrieben und erzeugt.
Die Durchgänge werden bei dem höchsten Wasserstand der Flut, wenn das Becken gefüllt ist, geschlossen. Sobald die Ebbe den Tiefststand erreicht hat, werden die Turbinenleitungen wieder geöffnet und das herausströmende Wasser treibt die Turbinen wieder an.
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