Ein
Spülbrunnen wird das Loch förmlich in den Boden gespült. Hier wird das
Bohrloch mit einer
Spezialpumpe und
Spüllanze durch
Wasserdruck erzeugt. Das dabei hervorgespülte Erdreich gibt Aufschluss darüber, in welcher Erdschicht man sich gerade befindet. Ist die wasserführende Kiesschicht erreicht, so ist dies in der Regel die richtige Tiefe, um einen Kunststofffilter an einer Steigleitung hinabzulassen.
Vor dem
Spülvorgang sollte mit einem
Erdbohrer vorgebohrt werden. Dadurch kann der Spülfilter einfacher in das Erdreich eingebracht werden. Der
Spülfilter (Spüllanze) wird mit hohem
Wasserdruck in die Erde gespült. Die
Wassermenge und die Höhe des
Wasserdrucks ist von der Art des Bodens und von seinem Verfestigungsgrad abhängig. Durch das
Wegspülen der Sande und Kiese aus der Umgebung der Spülspitze wird sie weiter nach unten gedrückt werden. So rechnet man z. B. bei
lockerem feinen Sand mit
4 bar Spülwasserdruck und bei
festem feinen Sand mit
8 bar.
Vorteil:
- Bei vielen Bodenbeschaffenheiten ist die Spülmethode gegenüber den anderen Bohrmethoden vorteilhafter
Nachteil:
- Der Spülbrunnen im Vergleich zu anderen
Brunnenbauarten teurer