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Autoren
OldBo
24.03.2012
Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4), dessen Anteil liegt zwischen 75 % und 99 % je nach der jeweiligen Erdgaslagerstätte.
Genauso wie Erdöl entsteht Erdgas durch mikroskopisch kleine Meereslebewesen (tierisches und pflanzliches Plankton). Diese starben vor Millionen von Jahren ab und lagerten sie sich am Grunde flacher Meere ab. Mit der Zeit wurde sie von Sand und Geröll (Sedimentation) überdeckt, so dass keine Luft mehr an die abgestorbene Ablagerungen gelangte. Es entstand ein Faulschlamm, der sich über lange Zeiträume langsam zu Erdöl- und Erdgasmuttergestein entwickelte. Mit Hilfe von Bakterien zersetzten sich die hierin eingeschlossenen, abgestorbenen Kleinstlebewesen. Genau wie bei der Kohle gelangt das Muttergestein durch weitere Überlagerungen von Gesteinsmaterial in größere Tiefen. Die dort herrschenden hohen Temperaturen und hohen Drücke führten dazu, dass sowohl das Erdöl als auch das Erdgas aus dem Muttergestein ausgepresst wurde und nach oben stieg, bis es auf eine undurchlässige Gesteinsschicht traf und sich im Speichergestein sammelte. Theorien gehen davon aus, dass dieser Prozess immer noch stattfindet.

Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4), dessen Anteil liegt zwischen 75 % und 99 % je nach der jeweiligen Erdgaslagerstätte. Aber auch Ethan (1 % und 15 %), Propan (1 % und 10 %), Butan und Ethen können vorhanden sein.

Man unterscheidet
ErdgasL“ - 85 % Methan, 4 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 11 % Inertgasen.
ErdgasH“ - 89 % Methan, 8 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 3 % Inertgasen.
ErdgasH“ - 98 % Methan, 1 % weiteren Alkanen (Ethan, Propan, Butan, Pentan) und 1 % Inertgasen. Dieses Gas kommt u. a. aus den GUS-Staaten
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